WKÖ-Schultz: Unternehmensbezogene Dienstleister unterstützen Europa beim Aufschwung

Hochrangige Gruppe für unternehmensbezogene Dienstleistungen präsentiert ihre Forderungen an die EU-Kommission

Wien (OTS/PWK022) - "Die Re-Industrialisierung Europas ist ohne wettbewerbsfähige unternehmensbezogene Dienstleistungen unmöglich", betont Martha Schultz, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und des europäischen Wirtschaftskammerndachverbandes EUROCHAMBRES, heute Donnerstag in Brüssel. Der Workshop mit EU-Kommissionsvertretern und relevanten Akteuren der Hochrangigen Gruppe für unternehmensbezogene Dienstleistungen (High Level Group for Business Services, HLG), deren Mitglied sie ist, präsentierte heute seinen Abschlussbericht mit Empfehlungen an die EU-Kommission. Unternehmensbezogene Dienstleistungen seien ein essentieller Teil der Wirtschaft, besonders in Zeiten der Restrukturierung: "Sie sind ein wichtiger Treiber des strukturellen Wandels in Europa".

Unternehmensbezogene Dienstleistungen werden zu einem großen Teil von kleineren und mittleren Unternehmen angeboten - daher gilt es, auf diese besonders Rücksicht zu nehmen: "Unternehmensbezogene Dienstleistungen müssen als ein wichtiger Teil der Wirtschaft mit vielen verschiedenen Aktivitäten, Geschäftsmodellen und ihrer speziellen Strukturierung (viele kleinere Unternehmen) anerkannt werden", fordert Schultz. KMU brauchen v.a. einen besseren Zugang zu Finanzierung und Hilfe, um verstärkt im Binnenmarkt tätig zu werden:
"Die Internationalisierung ist der Schlüssel für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation - auch für KMU: Der Binnenmarkt muss grenzüberschreitenden Wissenstransfer fördern", so die Vizepräsidentin.

"Die in unserem Bericht von der Europäischen Kommission geforderten Maßnahmen werden ihre Zeit brauchen. Die Kommission muss daher sofort mit ihrer Umsetzung beginnen", appelliert Schultz: "Nur so können unternehmensbezogene Dienstleister besser arbeiten und ganz Europa beim Aufschwung unterstützen." (FA)

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