Hofinger: Weiterentwicklung des Ländlichen Raumes ambitioniert umsetzen

ÖVP-Nationalrat und Bürgermeister setzt auf "Zukunftsstandort Land"

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Die ländlichen Regionen haben für Österreich eine überdurchschnittliche Bedeutung. Rund 66 Prozent der Bevölkerung leben im ländlichen Raum. "Die Arbeitsplätze müssen zu den Menschen gebracht werden und nicht umgekehrt. Zudem muss das Leben am Land leistbar bleiben. Es ist daher enorm wichtig, alles zu tun, um der Abwanderung in die Städte entgegenzuwirken", zeigt sich ÖVP-Abg. Manfred Hofinger erfreut darüber, dass es erstmals ein eigenes Kapitel zum Ländlichen Raum in einem Regierungsprogramm gibt. "Damit gehört die Sicherung und Weiterentwicklung der ländlichen Regionen zu den großen Zielen des Bundes."

Anreize für mehr Beschäftigung

Für den Bürgermeister einer oberösterreichischen Landgemeinde ist es wichtig, dass die Menschen am Land Beschäftigung finden und für sie eine gleichwertige Daseinsvorsorge zu den städtischen Regionen sichergestellt ist. Denn während die großen Ballungsräume rasch wachsen, verlieren die Regionen Menschen, Wertschöpfung und Arbeitsplätze. "Wir müssen Anreize schaffen, damit der Unternehmensstandort Land auch in Zukunft attraktiv ist", setzt Hofinger auf Bürokratieabbau, Jungunternehmerförderung und die Förderung von interkommunalen Gewerbegebieten. Mit der Verankerung von erhöhten Schwellenwerten bei regionaler Auftragsvergabe wird ein wichtiger Schritt gesetzt, damit die Wertschöpfung in der Region gehalten wird.

Über eine halbe Million Arbeitsplätze werden allein in der Landwirtschaft gesichert. Rund 100.000 davon rein durch die Programme der Ländlichen Entwicklung. "Umso erfreulicher ist es, dass sich auch die neue Regierung zur Finanzierung dieser mit einer nationalen Kofinanzierung von 50 Prozent bekennt", weist Hofinger auf die Dimension dieser Zusage hin. "Damit können wertvolle Arbeitsplätze und die nötige Wertschöpfung am Land sowie eine naturnahe und flächendeckende bäuerliche Produktion gesichert werden."

Mit der geplanten Aufstockung der Investitionsförderung wird ein weiterer Baustein für mehr Wertschöpfung gesetzt. Die heimischen Bauern wollen in den nächsten Jahren über fünf Milliarden in die Modernisierung ihrer Betriebsanlagen und in die landwirtschaftliche Produktion investieren. "Jeder Euro, der von den Bäuerinnen und Bauern da eingesetzt wird, löst das Vierfache an Wertschöpfung aus und sichert somit erneut wertvolle Arbeitsplätze in der Region", betont Hofinger.

Anreize für mehr Regionalität

Der Trend zum Kauf von regionalen Produkten und Dienstleistungen ist seit vielen Jahren ungebrochen. "Die bäuerlichen Betriebe setzen daher verstärkt auf Direktvertrieb und Nischenprodukte, die Konsumenten profitieren von gesunden Lebensmitteln und ökologisch wertvollen Produkten", sieht Hofinger in der Förderung der Nahversorgung ein Zukunftsmodell. "Hier ist noch viel Luft nach oben, und der Phantasie sollten keine Grenzen gesetzt werden", so der ÖVP-Abgeordnete.

"Kürzere Wege und mehr Bürgernähe" verspricht sich Hofinger auch durch weitere Regierungsvorhaben, unter anderem von Maßnahmen zur Sicherstellung der Landärzte und Hausapotheken. Aber auch die Förderung der Breitbandversorgung, der Ausbau des öffentlichen Personennah- und Regionalverkehrs sowie die geplante Evaluierung und gegebenenfalls Novellierung des Postmarktgesetzes werden für die Ländliche Entwicklung neue Impulse bringen. "Bei all diesen Punkten ist die Handschrift des Bauernbundes klar erkennbar", setzt Hofinger auf eine ebenso ambitionierte Umsetzung in der Regierung.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0002