Kadenbach: Zulassungsverfahren der Genmais-Sorte Pioneer 1507 stoppen

EU-Parlament schickt klares Signal an die Mitgliedstaaten

Wien (OTS/SK) - Heute, Donnerstag, stand eine wichtige Entscheidung über gentechnisch verändertes Saatgut auf der Agenda des Europäischen Parlaments. Die Abgeordneten werden mit einer Entschließung, die die SPÖ-EU-Abgeordnete Karin Kadenbach miteingebracht hat, die Kommission dazu auffordern, genetisch veränderten Mais der Sorte Pioneer 1507 nicht für den EU-Markt zuzulassen, da diese insektenresistente Sorte sich als gefährlich für harmlose Schmetterlinge und Motten erweisen könnte. "Die Abgeordneten haben mit großer Mehrheit zugestimmt. Das ist ein großer Erfolg, der auch die österreichische Position in dieser Frage unterstützt", so Kadenbach. *****

"Wir verlangen, dass die Kommission auf bessere Risikobewertungsmethoden wartet, bevor sie neue Gen-Mais-Sorten zulässt oder bestehende Zulassungen erneuert. Wir fordern daher die Regierungschefs auf, das Zulassungsverfahren der Genmais-Sorte 1507 zu stoppen", so Kadenbach. Gestern habe bedauerlicherweise die Mehrheit der EU-Abgeordneten dagegen gestimmt, dass Honig, der Pollen von gentechnisch veränderten Pflanzen enthält, gekennzeichnet werden muss. "Heute wird jedoch die Chance ergriffen, zu zeigen, dass man auf Seiten der Konsumenten und der Umwelt steht. Denn mit der Zulassung von GVO darf nicht leichtfertig umgegangen werden", betont die Europaparlamentarierin abschließend. (Schluss) mo/mp

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