FP-Gudenus/Aigner: Sozialistische Ideale treiben Bildungssystem in den Abgrund!

Es geht nicht mehr um Leistung, sondern darum, Kinder möglichst ganztags unter Staatskontrolle zu halten

Wien (OTS/fpd) - Der Bevölkerung wird zunehmend bewusst, dass unser Bildungssystem am Boden liegt. Jetzt sehen SPÖ, Grüne und Teile der ÖVP, die Chance, noch mehr sozialistische Bildungsideale durchzusetzen. "Das beginnt bei den Kleinkindern, die möglichst früh den Eltern entfremdet und ganztags in staatlichen Einrichtungen auf Kurs gebracht werden sollen", ärgert sich Wiens FPÖ-Klubchef und stellvertretender Bundesparteiobmann Mag. Johann Gudenus in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit FPÖ-Bildungssprecher NAbg. Dr. Walter Rosenkranz und dem klubunabhängigen Wiener Gemeinderat LAbg. Dr. Wolfgang Aigner, "in den Kindergärten der Stadt Wien lernen die Kleinen dann nicht etwa die deutsche Sprache, nein, da geht es um fragwürdige sozialistische Experimente wie etwa, dass Mädchen Buben zwicken müssen."

Entsprechend unvorbereitet kommen die Kinder in die Schule. Gudenus:
"Die passt aber auch nicht, weil dort böse Diskriminierung nach Leistung herrscht." Ministerin Gabriele Heinisch-Hosek hat bereits angekündigt, Noten, Nachprüfungen und Sitzenbleiben abzuschaffen, Ganztagsschulen auszubauen und die Anzahl der Gesamtschulen, die unter dem Namen "Neue Mittelschule" laufen, zu vervielfachen.

Überhaupt preisen die Linken die Gesamtschule als Allheilmittel an. "Dabei zeigt der PISA-Test etwa, dass in Deutschland Schüler in Bundesländern ohne Gesamtschule signifikant besser abschneiden", weiß Gudenus. Die Sozialisten würden ein anderes Ziel verfolgen:
"Einheitslehrer sollen in Einheitsschulen Einheitsbürger produzieren, die schlecht ausgebildet, von Sozialleistungen und Almosen der SPÖ abhängig und deshalb verlässliche Wähler sind. Das ist menschenverachtend!"

Der einzige Ausweg aus dieser vorprogrammierten Sackgasse sei die leistungsorientierte Privatschule, die aber für viele nicht leistbar ist. "Gesamtschule bedeutet also eine brutale Differenzierung der Kinder nach den ökonomischen Verhältnissen der Eltern", so Gudenus.

Wien sei in allen Bildungstests Österreich-Schlusslicht. In der Hauptstadt gibt es die meisten Nicht Genügend und Sitzenbleiber. Selbst der hausgemachte Wiener Lesetest zeigt, dass ein Drittel der 14- bis 15-Jährigen nicht sinnerfassend lesen kann. "Das Wohl der Schüler ist der Stadtregierung egal", erklärt Gudenus. Das zeige sich etwa beim eklatanten Lehrermangel, den desolaten Klassenzimmern oder den Container-Klassen.

Das schwerwiegendste Problem seien aber die miserablen Deutsch-Kenntnisse, mit denen besonders ausländische Kinder in die Schule geschickt werden und die das Gesamtniveau drücken. In Wiener Klassenzimmern sprechen jeweils bis zu 90 Prozent der Schüler nur gebrochen oder gar nicht Deutsch. Die FPÖ fordere daher "Erst Deutsch, dann Schule!" und "Deutsch als Pausensprache!".

Das Fazit des FPÖ-Klubobmanns: "Die Bildungspolitik von Rot, Grün und auch einem Teil der Schwarzen ist getrieben von linksideologischen Vorstellungen, die längst überholt sind. Wir sind verpflichtet, den bildungspolitischen Sinkflug endlich zu stoppen und nicht, wie SPÖ, Grüne und ÖVP das planen, noch zu beschleunigen."

AHS ist beliebteste und erfolgreichste Schulform - Eltern und Schüler wollen Wahlfreiheit

"Es ist erschütternd, dass das Gymnasium als beliebteste und von den Ergebnissen her betrachtet erfolgreichste Schulform von bürgerlichen Politikern in Frage gestellt wird. Eine Modellregion für eine flächendeckende Gesamtschule heißt ja, dass die dortigen Gymnasien zwangsweise beseitigt werden müssen - ein irreversibler Vorgang! Den Eltern und Schülern würde dadurch jede Wahlmöglichkeit genommen werden", ergänzt der klubunabhängige Wiener Gemeinderat LAbg. Dr. Wolfgang Aigner.

"Während es im Bereich der Kindergärten eine erfreuliche Vielfalt gibt, würde im Bereich der Schule monotone Einfalt herrschen. Der Staat ist auch verfassungsrechtlich verpflichtet, den Eltern und Schülern ein vielfältiges Angebot zu machen, damit die unterschiedlichen Talente und Neigungen unserer Kinder zur vollen Entfaltung gebracht werden können. Am Gymnasium darf daher nicht gerüttelt werden", fordert Aigner abschließend. (Schluss) hn

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