Klimafreundlicher Strom aus Österreich

E-Wirtschaft trug maßgeblich zur Reduktion der CO2-Emissionen bei

Wien (OTS) - Die Ergebnisse der Treibhausgas-Inventur für 2012 belegen, dass insbesondere Österreichs E-Wirtschaft maßgeblich zur Reduktion der Emissionen des Treibhausgases CO2 beigetragen hat. "Die

E-Wirtschaft, die bereits im Jahrzehnt vor Inkrafttreten des Kyoto-Abkommens ihre Emissionen um über drei Millionen Tonnen reduziert hat, ist damit erneut eine der wichtigsten Stützen der Klimapolitik", erklärte Barbara Schmidt, Generalsekretärin von Oesterreichs Energie, der Interessenvertretung der E-Wirtschaft.

Laut Angaben des Umweltbundesamts wurden im Sektor Energieaufbringung 2012 mit 12,4 Mio. Tonnen Kohlendioxid-Äquivalent um ca. 10,1 Prozent weniger CO2-emittiert, das sind 1,4 Mio. Tonnen weniger als 2011. Ausschlaggebend für die Emissionsreduktion war laut Angaben des Umweltbundesamts insbesondere die Stromerzeugung aus Wasserkraft, die mit einem Plus von 28 Prozent im Jahr 2012 einen historischen Höchststand erreichte. Schmidt: "Wasserkraft ist enorm wichtig für Österreich, aber die thermische Erzeugung und die neuen erneuerbaren Energien leisten ebenfalls wichtige Beiträge für den Klimaschutz. Mit 157 Gramm CO2 pro erzeugter Kilowattstunde Strom ist Österreich, das auf Atomkraft verzichtet, nach Frankreich und Schweden aktuell das Land mit den drittgeringsten CO2-Emissionen pro erzeugter Kilowattstunde Strom in der EU."

Langfristig macht sich in Österreich der Ersatz von Kohle und Heizöl durch Erdgas und Biomasse wie auch der Ausbau von erneuerbaren Energieträgern in der Strom- und Wärmeproduktion deutlich bemerkbar. Seit 1990 ist die Inlandsstromproduktion um 39 Prozent gestiegen, die THG-Emissionen aus der Energieaufbringung hingegen sind um rund zehn Prozent gesunken. In Summe wurden 2012 in Österreich 80,2 Mio. Tonnen Kohlendioxid-Äquivalent emittiert.

Über Oesterreichs Energie

Oesterreichs Energie vertritt seit 1953 die gemeinsam erarbeiteten Brancheninteressen der E-Wirtschaft gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit. Als erste Anlaufstelle in Energiefragen arbeiten wir eng mit politischen Institutionen, Behörden und Verbänden zusammen und informieren die Öffentlichkeit über Themen der Elektrizitätsbranche.

Die rund 140 Mitgliedsunternehmen erzeugen mit knapp 21.500 Mitarbeitern mehr als 90 Prozent des österreichischen Stroms und betreiben die Transport- und Verteilnetze Österreichs. Die Stromproduktion der Mitglieder von Oesterreichs Energie erreichte 2012 rund 65 Milliarden Kilowattstunden, davon 65 Prozent aus nachhaltiger Wasserkraft.

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