Messerattacke auf Herzchirurgen im KH Hietzing

Ärztekammer fordert Überprüfung des Sicherheitskonzepts und ausreichenden Schutz für das Personal

Wien (OTS) - Aus Anlass einer Messerattacke Anfang dieser Woche im KH Hietzing gegen einen herzchirurgischen Oberarzt appelliert die Ärztekammer an die Verantwortlichen, erhöhtes Augenmerk auf die Sicherheit der Mitarbeiter zu legen. Der Arzt hatte einen Mann -vermutlich einen Einbrecher - im Dienstzimmer überrascht. Er wurde daraufhin sofort mit einem Messer attackiert und auch verletzt. Der Mann konnte unerkannt flüchten. ****

Kolleginnen und Kollegen haben sich nun an die Ärztekammer gewandt, um ihre Bedenken hinsichtlich der Sicherheitslage für das Personal zu äußern. Immer wieder werde in verschiedenen Krankenanstalten von physischen Angriffen auf das Personal, auch auf Ärztinnen und Ärzte durch Patienten, Angehörige, oder, wie in diesem Fall, einen Einbrecher, berichtet, so Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres, der die Sorgen des Personals sehr ernst nimmt.

Szekeres erwartet sich nun von allen Spitalsträgern eine Überprüfung ihrer Sicherheitskonzepte. Gerade die jüngste Messerattacke, die glücklicherweise ohne größere physische Folgen für den Kollegen ausgegangen ist, sei Warnung genug, dass es hier einen Handlungsbedarf gebe. Mitarbeiter der Spitäler müssten vor körperlichen Attacken bestmöglich geschützt werden, etwaige Sicherheitsmängel seien rasch zu beheben, so Szekeres. (hpp)

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