FPÖ-Mölzer: EU geriert sich als teil der internationalen Homo-Lobby

Brüssel soll sich nicht um Randgruppen, sondern um die Zukunft der traditionellen Familie in Europa kümmern

Wien (OTS) - Wieder einmal schieße die Europäische Union deutlich übers Ziel hinaus, sagte der freiheitliche Delegationsleiter zur heutigen Abstimmung im Europäischen Parlament über einen Entschließungsantrag in Bezug auf die Kriminalisierung von Homosexuellen. "Hier wird nicht nur die strafrechtliche Verfolgung von homosexuellen Erwachsenen kritisiert, sondern so getan, als sei die EU ein Teil der internationalen Schwulenlobby", kritisierte Mölzer.

So werde das russische Gesetz, welches zum Schutz der Jugendlichen homosexuelle Propaganda verbiete, als Verstoß gegen die Meinungsfreiheit bewertet, berichtete der freiheitliche EU-Mandatar. "Dass Russland den Jugendschutz höher bewerten, dem kann man nur zustimmen. Und überhaupt wäre die Europäische Union angesichts der katastrophalen demographischen Entwicklungen gut beraten, sich der Förderung der traditionellen Familie zu widmen, anstatt über gesellschaftliche Randgruppen den Schutzmantel auszubreiten", erklärte Mölzer.

Völlig unverständlich sei auch, so der freiheitliche Europaabgeordnete, dass in dem Entschließungsantrag gefordert wird, dass bei der nächsten Überarbeitung des Cotonou-Handelsabkommens mit den afrikanischen Staaten ausdrücklich das Verbot der Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung aufzunehmen sei. "Für Europa weitaus wichtiger wäre, die Staaten Afrikas zur Zusammenarbeit mit der EU bei der Bekämpfung der illegalen Zuwanderung, etwa in Form von Rücknahmeabkommen, zu verpflichten", schloss Mölzer.

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