Manzenreiter baut Luftschlösser an der Drau

Villacher Freiheitliche fordern vom Bürgermeister Aufklärung über die Zukunft des Holiday Inn und seiner Betreibergesellschaft

Villach (OTS) - Wenn heute öffentlich bekannt wurde, dass die Betreiber-Gesellschaft des Villacher Holiday Inn angeblich durch die Hypo-Pleite "mitgerissen" wird, dann bleiben viele Fragen offen - vor allem an den Bürgermeister der Stadt Villach. "Wenn Herr Manzenreiter sich 'erschüttert' zeigt, dann ist das schön und gut, wirft aber die Frage auf, warum die Stadt Villach, die ja stiller Teilhaber der Betriebsgesellschaft ist, nicht schon viel früher von der Pleite wusste und Gegenmaßnahmen ergriffen hat", stellt die freiheitliche Gemeinderätin Mag. Elisabeth Dieringer-Granza fest. So entstehe der Eindruck, dass Manzenreiter entweder schon länger von den Problemen gewusst hat und den Gemeinderat nichtdarüber informiert hat. Oder, genauso verwerflich, wenn er nichts gewusst hat,seiner Verantwortung nicht nachgekommen ist. "Denn der Stadt Villach wurden im Jahr 2005 umfassende Informations-, Kontroll- und Einsichtsrechte vertraglich zugesichert", so Dieringer-Granza weiter.

Auch der Villacher FPÖ-Nationalratsabgeordnete Wendelin Mölzer fordert in diesem Zusammenhang eine umfassende Aufklärung vom SPÖ-Bürgermeister darüber, welcher Schaden der Stadt Villach entstanden sei und noch entstehen könnte. "Hier geht es auch darum, wer die politische Verantwortung für das Desaster trägt - in diesem Sinne werden wir Freiheitliche eine Sonderprüfung durch den Rechnungshof beantragen, um ebendiese politische Verantwortung auch von unabhängiger Seite klären zu lassen."

Bedenklich sei, so die freiheitliche Gemeinderätin Dieringer-Granza, dass der Hotelbetrieb offensichtlich gut laufe, seitens des Bürgermeisters aber nur Luftschlösser an der Drau gebaut würden und der gut laufende Hotelbetrieb dadurch gefährdet sei. "Denn jetzt auf einen Käufer zu hoffen, wo es schon nur unter erheblicher Beteiligung durch öffentliche Mittel möglich war, überhaupt einen Betreiber zu finden, ist - gelinde gesagt - naiv. Wie also soll es konkret weiter gehen, Herr Bürgermeister?"

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