PVÖ-Glatz zu VPI: Kosten für tägliche Einkauf stark gestiegen- PensionistInnen leiden besonders unter Teuerung

Wohnen, Energie, Nahrungsmittel und Gesundheitspflege als schlimmste Preistreiber - PVÖ fordert Wettbewerbsmonitoring, strenge Preiskontrollen und Energiekosten-Stop

Wien (OTS/SK) - "Auch wenn die Inflation 2013 im Vergleich zu 2012 um 0,4 Prozent auf 2 Prozent gesunken ist, so sind die Kosten für den täglichen Einkauf mit 3,4 Prozent erneut enorm angestiegen. Und noch ein weiteres trauriges Muster bleibt ungebrochen: Denn obwohl die Teuerung für Pensionisten (Pensionistenpreisindex) im Vergleich zu 2012 etwas geringer ausfällt, so liegt sie doch auch 2013 mit 2,2 Prozent wieder deutlich über dem Durchschnitt", kritisiert der Konsumentenschutzexperte des Pensionistenverbandes Dr. Harald Glatz. "Die größten Preistreiber - und gleichzeitig die größte Belastung für PensionistInnenhaushalte - sind dabei die viel zu hohen Kosten für Wohnen, Energie, Nahrungsmittel und Gesundheitspflege. Einmal mehr waren es somit auch 2013 die PensionistInnen, die besonders stark unter der Teuerung zu leiden hatten", so der PVÖ-Konsumentenschutzexperte. ****

"Auch wenn die Inflation im Jahresvergleich leicht rückläufig ist, so gibt es keinerlei Grund zur Entwarnung. Denn vergleicht man die Teuerungsrate im November (1,4 Prozent) mit der im Dezember (1,9 Prozent) so zeichnet sich ein bedenklicher Trend ab", betont Glatz. Als "weder rational erklärbar, noch irgendwie glaubhaft argumentierbar" bezeichnet Glatz die Tatsache, dass die Inflation in Deutschland sowohl im Jahresvergleich (1,5 Prozent), als auch im Vergleich November-Dezember (1,4 Prozent) erneut deutlich geringer als in Österreich ausfällt. "Völlig idente Produkte kosten in Österreich teilweise doppelt so viel wie in Deutschland. Damit muss endlich Schluss sein! Der PVÖ fordert daher, strenge Preiskontrollen und ein Wettbewerbsmonitoring sowie höhere Strafen für Preisabsprachen, damit dem 'Österreich-Aufschlag' endlich der Kampf angesagt wird", unterstreicht Glatz.

"Leider sind auch die Preissteigerungen beim Strom (4,5 Prozent im Jahresvergleich) und bei den Mieten (3,2 Prozent im Jahresvergleich) ungebrochen", so Glatz. Der PVÖ unterstützt daher die Forderung der AK nach einem Wohnpaket für leistbares Wohnen und fordert erneut auch in diesem Bereich strengere Preiskontrollen. "Die Reaktionen aus der Bevölkerung wie z.B. der enorme Ansturm auf die Aktion "Energiekosten-Stop" des VKI - die vom Pensionistenverband intensiv unterstützt wurde - zeigt mehr als deutlich, dass es auch den ÖsterreicherInnen endgültig reicht! Wir fordern einen sofortigen Stopp des Preiswuchers", unterstreicht der PVÖ-Konsumentenschutzexperte abschließend. (Schluss) up/mp

Rückfragehinweis: GS Andreas Wohlmuth, Pensionistenverband Österreichs, Telefon: 0664-48 36 138

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