BZÖ-Heimbucher: Regierung begegnet Arbeitsnot mit Hohn und Strafe

BZÖ fordert ordentliche Rahmenbedingungen für Arbeitgeber und -nehmer. Pseudoausbildungen werden abgelehnt.

Wien (OTS) - "Der Sinn der Regierungsklausur bestand anscheinend nur darin, neue Sanktionen für die Bevölkerung zu erfinden. Ausbildungsablehnung von Jugendlichen mit empfindlichen Strafen zu ahnden, ist nur der halbe Weg", sagte heute der BZÖ-Bundesobmannstellvertreter Florian Heimbucher, als Reaktion auf die bei der Regierungsklausur geplanten Sanktionen bei Ablehnung einer staatlich garantierten Jobausbildung.

"Diese fragwürdige Ausbildungsgarantie schafft keine Arbeitsplätze. Das Modell der überbetrieblichen Lehre meint nichts Anderes als AMS ab dem 14.Lebensjahr. Dies dient lediglich der Systemerhaltung von Pseudoausbildungsstätten, die mit der Arbeitslosigkeit und der Not der Bürger noch Geld verdienen wollen", kritisierte Heimbucher.

"Die Politik muss hingegen ihre Aufgabe wahrnehmen und attraktive Leistungsanreize für Arbeitgeber und -nehmer schaffen. Eine arbeitsweltfremde Lehre auf Staatskosten verhöhnt aber die Problematik. Ein Mensch leistet gut und gerne, wenn die nötigen Rahmenbedingungen dazu vorhanden sind. Wir verfolgen seit Jahren eine Wirtschaftspolitik, deren Ziel es ist, Arbeitgeber und -nehmer steuerlich zu motivieren, damit sich Leistung wieder auszahlt und auch mehr Personal aufgenommen werden kann. Nur so schafft man Arbeitsplätze und damit Wohlstand", führte Heimbucher aus.

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