FPÖ-Obermayr: Armut und Massenzuwanderung sind Hauptursachen für Radikalisierung und Gewaltbereitschaft in unserer Gesellschaft

Glutnester löschen statt auf den Großbrand warten!

Wien (OTS) - "Ich stimme Innenkommissarin Malmström zu, dass wir dringend Strategien gegen die zunehmende Gewaltbereitschaft und Radikalisierung in unserer Gesellschaft brauchen", betont der freiheitliche EU-Mandatar Mag. Franz Obermayr. "Ich vermisse in dieser wie in sämtlichen diesbezüglichen Stellungnahmen der EU-Kommission aber die erforderliche Präzision in der Ursachenforschung."

"Gesellschaften radikalisieren sich nicht unmotiviert aus Jux und Tollerei", führt der EU-Abgeordnete aus. "So zu tun als könne man dem Problem mit Sitzkreisen an Schulen und einem Expertennetzwerk begegnen, ist wenig weitblickend. Es gibt massive Probleme und manches deutet daraufhin, dass in einigen Mitgliedsstaaten schon bald der sprichwörtliche Funke genügen wird, um ungeahnte Sprengkraft zu entfalten, die den sozialen Frieden in Europa nachhaltig gefährden könnte."

"Daher ist es hoch an der Zeit, die Dinge beim Namen zu nennen", fordert Obermayr, "denn die Ursachen der zurecht beklagten Radikalisierung sind überwiegend hausgemacht: wir stehen einer durch beispielloses politisches Missmanagement verschärften Krise im Euro-Raum gegenüber. Auch daraus resultierend gelten 120 Millionen Europäer als armutsgefährdet. Die deshalb überdehnten Sozialsysteme werden durch Arbeits- und noch mehr durch ausufernde Arbeitslosenmigration weiter belastet. Was aber folgt, wenn die durch eine unkontrollierte, ja eifrig geförderte Massenzuwanderung perspektivloser Menschen aus dem außereuropäischen Kulturraum provozierten ethnischen Konflikte nicht mehr vom Samt der sozialen Hängematte abgefedert werden können? Die Radikalisierung kulturfremder Bevölkerungsgruppen durch unsere Werte verachtende Hassprediger wird rasant ansteigen und die um ihr Heimatrecht wie ihre soziale Sicherheit betrogenen Europäer werden sich gegen die zur Gegengesellschaft mutierte Parallelgesellschaft zur Wehr setzen." Obermayr abschließend: "Dieser fatalen Entwicklung kann nur durch entschlossene Armutsbekämpfung, die umgehende Lösung der weiter eskalierenden Euro-Krise und eine rigorose Einschränkung der Armutszuwanderung nach und durch Europa begegnet werden."

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