ÖH: Ergänzung zur Forderung nach Erhöhung der Studienbeihilfe

Valorisierung der Familienbeihilfe führt zu Verlusten bei Studienbeihilfe

Wien (OTS) - Die Österreichische Hochschüler_innenschaft (ÖH) weist auf die Verringerung der Studienbeihilfe bei einer Inflationsanpassung der Familienbeihilfe hin. Dadurch vermindern sich die Beitragszahlungen für Bezieher_innen der Studienbeihilfe insgesamt deutlich. "Durch die neue Regelung wird es für viele Studierende gar keine oder weniger Studienbeihilfe geben. Bei der Entscheidung wurde übersehen, dass der Jahresbetrag der Familienbeihilfe von der jährlichen Studienbehilfe abgezogen wird", merkt Florian Kraushofer vom ÖH-Vorsitzteam an, "die Regierungsentscheidung sei dennoch zu befürworten, muss aber mit einer Inflationsanpassung der Studienbeihilfe einhergehen."

Berechnungen der ÖH haben ergeben, dass es für Studienbeihilfenbezieher_innen zu einem Verlust von 113.50 Euro kommen kann. Wenn Studierende durch die Inflationsanpassung gerade unter 5 Euro (Maximalauszahlung der Beihilfe) rutschen und dadurch um wichtige Zuschüsse fallen, führt es sogar zu einer Verringerung von 1026,72 Euro bzw. 2.826,72 Euro. "Die Studienbeihilfe enspricht nicht mehr der Realität der Studierenden. Nur 15 % der Studierenden beziehen die konventionelle Studienbeihilfe. Nebeneffekt der Erhöhung wird sein, dass dieser Kreis der Studienbeihilfenbezieher_innen kleiner wird", so Kraushofer weiter, "Die ÖH fordert daher auch die Erhöhung und Inflationsanpassung der Studienbeihilfe, damit zukünftig Studierende nicht um ihre Beihilfen gebracht werden."

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