FPÖ-LPO Ragger: Bürgerbüro steht endgültige Schließung bevor

Nöte, Ängste und Probleme von sozial schwacher Bevölkerung am Arnulfplatz nicht mehr erwünscht

Klagenfurt (OTS) - "Wie aus verlässlicher Quelle zu erfahren war, erfolgt nun die endgültige Demontage der einstigen Bürgerhilfe-Institution in der Kärnten Landesregierung", kommentiert der freiheitliche Landesrat Mag. Christian Ragger die Pläne zur Verlegung des nun rot eingefärbten ehemaligen Bürgerbüros am Arnulfplatz.

Das Bürgerbüro, welches jahrelang als Anlaufstelle Nummer eins für unzählige Anliegen und Nöte galt, wird nun in das Verwaltungszentrum in der Mießtalerstraße verlegt. Dieses Begräbnis erster Klasse kann wohl nur mehr als symbolischer Akt der neuen Regierung verstanden werden. "Landeshauptmann Peter Kaiser setzt nach der Abschaffung von Teuerungsausgleich, Jugendstartgeld und Billigdiesel nun den nächsten Schritt sozialer Kälte. Die endgültige Schließung ist nur mehr eine Frage der Zeit. Am Arnulfplatz ist man jedenfalls nicht mehr erwünscht", so Ragger.

Mit der Machtübernahme der Sozialdemokratie vergangenes Frühjahr wurden sukzessive sämtliche freiheitliche Errungenschaften für die Kärntnerinnen und Kärntner beseitigt. "Kaiser und Co. handeln hier aus rein parteipolitischer Motivation und Kalkül heraus. Die Sorgen, Nöte und Ängste der Bevölkerung werden hinten angestellt", erinnert Ragger an die höchsten Arbeitslosenzahlen, die es jemals in Kärnten gab. "Mit Stand Dezember sind 33.651 als arbeitslos gemeldet. Selbst am Höhepunkt der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahre 2009 waren 3.300 Personen weniger ohne Beschäftigung. Ein guter Zeitpunkt um das Bürgerservice zu beschneiden Herr Landeshauptmann", schließt Ragger.

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