ÖH: Nicht nur Jubel über Erhöhung der Familienbeihilfe

ÖH fordert auch die Inflationsanpassung der Studienbeihilfe

Wien (OTS) - Die Österreichische Hochschüler_innenschaft (ÖH) begrüßt die Erhöhung der Familienbeihilfe. Die neue Regierung darf aber dabei nicht die Bezieher_innen der Studienbeihilfe übersehen. "Durch die neue Regelung wird es für viele Studierende gar keine oder deutlich weniger Studienbeihilfe geben. Der Jahresbetrag der Familienbeihilfe wird nämlich von der jährlichen Studienbehilfe abgezogen, wodurch es zu Verschlechterungen kommen kann", kommentiert Julia Freidl vom ÖH-Vorsitzteam die Erhöhung.

Am härtesten trifft es diejenigen, die durch den höheren Abzug nun gar keinen Anspruch mehr haben. Somit fällt Fahrtkostenzuschuss, Versicherungskostenzuschuss, Studienzuschuss und Auslandsbeihilfe weg. "Die Studienbeihilfe enspricht nicht mehr der Realität der Studierenden. Nur 15 % der Studierenden beziehen die konventionelle Studienbeihilfe. Nebeneffekt der Erhöhung wird sein, dass dieser Kreis der Studienbeihilfenbezieher_innen kleiner wird", stellt Freidl fest, "Die ÖH fordert daher auch die Erhöhung und Inflationsanpassung der Studienbeihilfe."

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