Rudolf Luftensteiner: Schüler sind Personen und nicht Funktionen

Von 13.-15.1.2014 fand in Salzburg die gesamtösterreichische Jahrestagung der SchulerhalterInnen und DirektorInnen von Ordensschulen und katholischen Privatschulen statt

Wien (OTS) - "Der rein funktionale Bildungsbegriff der OECD ist nicht unser Ansatz", betont Rudolf Luftensteiner, Geschäftsführer der Vereinigung der Ordensschulen. "Ordensschulen haben als Kern ein personales Bildungsverständnis. Diese Tagung war eine Ermutigung und Stärkung darin, die Person des Schülers und der Schülerin in den Mittelpunkt zu stellen. Ziel aller Bildungsvorgänge ist ein selbstbewusstes Leben und nicht einfach die Vorbereitung auf eine wirtschaftliche Funktion." Luftensteiner sieht außerdem in den Ordenschulen und bei den Ordensgemeinschaften als Schulerhalter selber eine Veränderung: "Laien prägen immer öfter durch die Übernahme von eigenständigen Leitungsaufgaben die Schulkultur in den Ordensschulen. Sie sind damit nicht nur Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern selbst Träger des jeweiligen Ordenscharimas und Bildungsauftrages auf ihre Art. So wird der Spirit, der Geist, der Auftrag des Gründers oder der Gründerin in die Zukunft getragen."

Etwa 70.000 Schülerinnen und Schüler sind in katholischen Privatschulen, davon 50.000 in Ordensschulen. Vortragende waren weiters David Steindl-Rast, P. Bernhard Eckerstorfer (Stift Kremsmünster) und Gabriele Lindner (Katholische Sozialakademie Österreichs).

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