- 15.01.2014, 14:17:50
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Kurz: Österreich reagiert auf die dramatische humanitäre Krise in der Zentralafrikanischen Republik
Außenminister Kurz kündigt 500.000 Euro humanitäre Hilfe für die Zentralafrikanische Republik an
Utl.: Außenminister Kurz kündigt 500.000 Euro humanitäre Hilfe für
die Zentralafrikanische Republik an =
Wien (OTS) - Österreich leistet einen solidarischen Beitrag zur
Linderung der dramatischen humanitären Krise in der
Zentralafrikanischen Republik. "Wir stellen 500 000 Euro an
Soforthilfe aus dem Auslandskatastrophenfonds zur Verfügung. Damit
reagieren wir auf die Zuspitzung der humanitären Notlage mit rund 2,2
Millionen Hilfsbedürftigen " erklärte Außenminister Sebastian Kurz am
15. Jänner nach dem Ministerrat.
Der Betrag - so der Außenminister - wird dem Internationalen
Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) für die Erstversorgung der betroffenen
Zivilbevölkerung mit Nahrungsmitteln und Material für
Behelfsunterkünfte zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus zielt das
Hilfsprogramm des IKRK auf die Stärkung der Selbsthilfe, etwa durch
die Beistellung landwirtschaftlicher Geräte, und der medizinische
Nothilfe sowie die Sicherstellung des Zuganges zu Trinkwasser ab.
Die humanitäre Krise trifft mit der Zentralafrikanischen Republik
ein Land, das den von der Europäischen Kommission erstellten
Vulnerabilitäts- und Krisenindex der am stärksten von lange
anhaltenden, humanitären Notlagen betroffenen Ländern anführt und
dessen staatliche und soziale Strukturen zusammengebrochen sind. Laut
dem UN-Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA)
belief sich die Zahl der intern Vertriebenen mit Anfang Jänner 2014
auf 935 000; Zehntausende sind in die Nachbarländer geflüchtet. 2,2
Mio. Personen benötigen humanitäre Hilfe.
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