FSG-NÖ-Pfister / JG-NÖ-Scheiblauer: "Höhere Einstiegsgehälter und Senkung der Kosten für Wohnen sind Gebot der Stunde!"

Hand in Hand setzen sich die FSG NÖ und die Junge Generation für ein leistbares Leben von jungen Menschen ein.

St. Pölten (OTS/FSG) - "Junge Menschen, egal ob Single oder bereits Teil einer jungen Familie, treffen Teuerungen bei Wohnkosten ungleich härter: Oft müssen sie bereits mit einem Kredit ins Leben starten, um sich ihre eigenen vier Wände schaffen zu können. Wir treten für höhere Einstiegsgehälter ein, bei zugleich flacheren Einkommenskurven. Zudem braucht es eine deutliche Entlastung bei den Wohnkosten und eine verstärkte Förderung von "Jungem Wohnen", so Albert Scheiblauer, Landesvorsitzender der Jungen Generation in der SPÖ Niederösterreich.++++

Ein Mindesteinkommen von 1.500 Euro für den Existenzaufbau und die Existenzsicherung sei dabei ein erster Schritt. Österreichweit würden rund 30 Prozent der unselbstständig Beschäftigten - das sind rund 1,1 Millionen Personen - weniger als 1.500 Euro im Monat verdienen, in Niederösterreich allein sind es 167.000. Darüber hinaus müssen die Förderstrukturen für speziell auf Jugendliche und Jungfamilien ausgerichtete Wohnhausanlagen gestärkt werden, sodass der Mietzins nicht "davon-galoppiert", wie das derzeit der Fall ist.

Bundesrat René Pfister, Vorsitzender der FSG NÖ abschließend: "Gerade Menschen mit sehr geringem Einkommen müssen bis zu 43 Prozent davon für ihre Miete aufwenden. Daher drängt die FSG NÖ darauf, die Mietkosten zu senken, die Betriebskosten abzumildern und die Zweckwidmung der Wohnbauförderung wieder einzuführen. Wir brauchen eine Reform des Mietrechtsgesetzes und zugleich einen Mindestlohn von 1.500 Euro. Dafür kämpfen wir! Gestalten wir die Rahmenbedingungen für ein menschenwürdiges Leben, das man sich auch leisten kann, mit genügend Ruhezeiten und Freizeit, damit Menschen möglichst lange gesund und erwerbstätig bleiben."

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