- 15.01.2014, 14:01:53
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Österreichischer Filmpreis 2014 im ORF: Zwei hochkarätige TV-Abende und ausführliche trimediale Berichterstattung
Zehn ORF-kofinanzierte Filme mit 28 Nominierungen in 12 Kategorien bei den Austro-Oscars vertreten
Utl.: Zehn ORF-kofinanzierte Filme mit 28 Nominierungen in 12
Kategorien bei den Austro-Oscars vertreten =
Wien (OTS) - Zum vierten Mal wird heuer der Österreichische Filmpreis
vergeben. Am 22. Jänner 2014 findet die festliche Gala der Akademie
des Österreichischen Films im niederösterreichischen Grafenegg statt,
die - unter der neuen Präsidentschaft von Stefan Ruzowitzky und
Ursula Strauss - die begehrten Austro-Oscars für herausragende
Leistungen des vorangegangenen Filmjahres verleiht. Der ORF ist nicht
nur mit zehn im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens konfinanzierten
Filmen vertreten, die auf insgesamt 28 Nominierungen in 12 Kategorien
kommen, sondern fungiert auch heuer wieder als wichtiger
Medienpartner. Neben umfassender aktueller Berichterstattung in TV,
Radio und online bieten ORF eins, ORF 2 und ORF III Kultur und
Information an insgesamt zwei Abenden - am Mittwoch, dem 22., und
Donnerstag, dem 23. Jänner - einen themenaffinen Programmschwerpunkt.
Bereits am Montag, dem 20. Jänner, befasst sich der "Kulturmontag"
(um 22.30 Uhr in ORF 2) mit dem Österreichischen Filmpreis und bringt
u. a. einen Bericht über die Filmakademie als Kaderschmiede des
erfolgreichen österreichischen Filmschaffens.
Lange ORF-Nacht des österreichischen Films, Teil eins, am 22. Jänner
in ORF 2 und ORF III: Zwei "Kultur Heute spezial", "Anfang achtzig",
"Whores' Glory" und die nominierten Kurzfilme 2014
So steht der TV-Abend in ORF 2 und ORF III am Mittwoch, dem 22.
Jänner, ganz im Zeichen des Österreichischen Filmpreises: Den Auftakt
macht ORF III um 19.40 Uhr mit einem "Kultur Heute spezial" live aus
Grafenegg, in dem Peter Fässlacher und Ani Gülgün-Mayr die
Nominierten zum Gespräch bitten und die wichtigsten Fakten und
Favoriten präsentieren. Der rote-weiß-rote Filmfaden durch den Abend
wird dann um 20.15 Uhr in ORF 2 mit der Premiere von "Anfang achtzig"
fortgesetzt - einer Amour fou zwischen zwei älteren Menschen mit
Christine Ostermayer und Karl Merkatz, der mit dem Österreichischen
Filmpreis 2013 als "Bester männlicher Darsteller" ausgezeichnet
wurde. Weiter geht es dann um 21.50 Uhr wieder in ORF III mit einem
zweiten "Kultur Heute spezial" live vom Ort des Geschehens mit den
Highlights der Veranstaltung und Interviews der frischgekürten
Preisträger. Anschließend, um 22.10 Uhr, steht Michael Glawoggers
"Whores' Glory" auf dem ORF-III-Programm: Das vielfach preisgekrönte
Werk, das das älteste Gewerbe der Welt beleuchtet, ging als bester
Dokumentarfilm beim Österreichischen Filmpreis 2012 hervor.
Abschließend zeigt ORF III ab 0.00 Uhr die drei aktuell Nominierten
der Kategorie "Bester Kurzfilm": "Spitzendeckchen" von Dominik Hartl,
"Trespass" (0.25 Uhr) von Paul Wenninger und "Erdbeerland" (0.35 Uhr)
von Florian Pochlatko.
Lange ORF-Nacht des österreichischen Films, Teil zwei, am 23. Jänner
in ORF eins: "Mein bester Feind" und "Paradies: Liebe" sowie
Sondersendung zum österreichischen Film
Weiter geht es am Donnerstag, dem 23. Jänner, in ORF eins mit gleich
zwei TV-Premieren hochkarätiger heimischer Kinofilme sowie einer
Sondersendung zum österreichischen Film: Um 20.15 Uhr steht Wolfgang
Murnbergers u. a. beim Österreichischen Filmpreis 2012 ausgezeichnete
NS-Tragikomödie "Mein bester Feind" auf dem Spielplan. "Achtung!
Sondersendung zum österreichischen Film" heißt es dann um 22.00 Uhr,
wenn Ursula Strauss, Stefan Ruzowitzky, Maria Hofstätter und Andreas
Prochaska auf der Fahrt zur Gala über das heimische Filmschaffen
plaudern. Dort angekommen, stehen die Highlights der Preisverleihung
auf dem Programm. Um 22.30 Uhr geht die zweite lange ORF-Nacht des
österreichischen Films mit der TV-Premiere von Ulrich Seidls vielfach
preisgekröntem Drama "Paradies: Liebe" ins Finale.
Ö1 und FM4
Auch das Kulturradio Ö1 befasst sich heuer wieder mit dem
Österreichischen Filmpreis: Im "Nachtquartier" (0.08 Uhr) von
Donnerstag, 16., auf Freitag, 17. Jänner, spricht Xaver Forsthuber
mit der Filmemacherin Katharina Mückstein, deren Film "Talea" in den
Kategorien "Beste Regie" und "Bestes Drehbuch" nominiert ist. Weiters
berichtet die aktuelle Kultur von Ö1 am Donnerstag, dem 23. Jänner,
im "Morgenjournal" (7.00 Uhr) und im "Kulturjournal" (17.09 Uhr) über
die Preisverleihung.
Auch FM4 bringt am Tag nach der Preisverleihung Berichte aus
Grafenegg: in der "FM4-Morningshow" (6.00 bis 10.00 Uhr) sowie in
"FM4 Connected" (15.00 bis 19.00 Uhr). Dafür war FM4-Reporter Lukas
Tagwerker in Grafenegg und hat sich unter die Gäste der Awardshow
gemischt, FM4-Filmredakteur Markus Keuschnigg kommentiert die
Gewinner und Verlierer des Österreichischen Filmpreises.
ORF.at, Teletext und TVthek
ORF.at und der ORF TELETEXT berichten ebenfalls aktuell und umfassend
über die Verleihung des Österreichischen Filmpreises, die ORF-TVthek
stellt zahlreiche Sendungen des Programmschwerpunkts als Live-Stream
und als Video-on-Demand online bereit.
ORF-Landesstudio Niederösterreich: Umfassende Berichterstattung in
TV, Radio und auf noe.ORF.at
"Niederösterreich heute" (19.00 Uhr) schaltet am Mittwoch, dem 22.
Jänner, für einen Vorbericht live nach Grafenegg und bringt am
nächsten Tag, am Donnerstag, dem 23. Jänner, einen Nachbericht über
die große Gala im Auditorium der Barockanlage.
Auch Radio Niederösterreich berichtet am Tag der Preisverleihung im
Rahmen der nachmittäglichen Kulturleiste "Gesehen. Gelesen. Gehört"
(16.20 Uhr) über die Nominierten, am Tag darauf folgt eine
Zusammenfassung der Ereignisse in "Guten Morgen Niederösterreich"
(5.00 bis 9.00 Uhr) sowie in den "Journalen" (um 6.00, 7.00 und 8.00
Uhr). Vom heuer erstmals stattfindenden Abend der Nominierten im
Wiener Rathaus wird ebenfalls berichtet.
Umfassende Berichterstattung zum Österreichischen Filmpreis 2014
erfolgt auch via noe.ORF.at.
Die Sendungen des TV-Programmschwerpunkts im chronologischen
Überblick:
Montag, 20. Jänner 2014:
"Kulturmontag", 22.30 Uhr, ORF 2
Das Kulturmagazin, diesmal moderiert von Martin Traxl, berichtet über
den 4. Österreichischen Filmpreis und wirft u. a. einen Blick auf die
Kaderschmiede des in den vergangenen Jahren besonders erfolgreichen
österreichischen Filmschaffens: die Wiener Filmakademie. Geplant ist
außerdem ein Porträt des nominierten Kameramannes Martin Gschlacht
("Oktober, November").
Mittwoch, 22. Jänner 2014:
"Kultur Heute spezial: Der österreichische Filmpreis", 19.40 Uhr, ORF
III
Bereits zum dritten Mal begleitet heuer ORF III den Österreichischen
Filmpreis. In einem 30-minütigen "Kultur Heute spezial" am Abend der
Preisverleihung bitten Peter Fässlacher und Ani Gülgün-Mayr die
Nominierten zum Gespräch. Wer sind die Favoriten? Wer hat die größten
Chancen? Und: Wird heuer ein Kind den Preis als bester
Hauptdarsteller bekommen? Die "Kultur Heute"-Redaktion meldet sich
mit den wichtigsten Fakten und Favoriten.
"Anfang achtzig", 20.15 Uhr, ORF 2 (ORF-Premiere)
Hat die Liebe ein Ablaufdatum? Der vom ORF im Rahmen des
Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierte Spielfilm erzählt eine Amour fou
zwischen zwei betagten Menschen, die eine Romanze gegen alle
Widerstände realisieren. Unter der Regie von Sabine Hiebler und
Gerhard Ertl standen in den Hauptrollen Karl Merkatz - 2013 mit dem
Österreichischen Filmpreis als "Bester männlicher Darsteller"
ausgezeichnet - und Christine Ostermayer vor der Kamera, weiters
spielen Erni Mangold, Branko Samarovski u. a.
"Kultur Heute spezial: Der österreichische Filmpreis", 21.50 Uhr, ORF
III
Wer sind die großen Gewinner des Abends? Wer hat die meisten Preise
erhalten? Und wer ist völlig leer ausgegangen? Unmittelbar nach der
Preisverleihung des Österreichischen Filmpreises melden sich Ani
Gülgün-Mayer und Peter Fässlacher wieder live aus Grafenegg und
bitten die Preisträgerinnen und Preisträger der wichtigsten
Kategorien zum Interview.
"Whores' Glory", 22.10 Uhr, ORF III
Als bester Dokumentarfilm ging Michael Glawoggers vielfach
preisgekröntes Werk beim Österreichischen Filmpreis 2012 hervor. Nach
"Megacities" und "Workingman's Death" beleuchtet der Filmemacher im
letzten Teil seiner dokumentarischen Trilogie die Lebensumstände und
Geschichten von Prostituierten verschiedener Kulturkreise. "Whores'
Glory" ist eine filmische Reise von Thailand über Bangladesch bis
nach Mexiko und blickt dort hinter die Kulissen des ältesten Gewerbes
der Welt.
"Der Österreichische Filmpreis 2014: Spitzendeckchen", 0.00 Uhr, ORF
III (ORF-Premiere)
ORF III zeigt alle drei in der Kategorie "Bester Kurzfilm"
nominierten Produktionen. Den Auftakt macht Dominik Hartls
"Spitzendeckchen". Der rund 26-minütige Spielfilm erzählt die
Geschichte der jungen Anna, deren mysteriöse Wohnung von ihr Besitz
nimmt und sie im Zeitraffer-Tempo altern lässt. Das Ganze kann nur
rückgängig gemacht werden, wenn sie es schafft, ein anderes Opfer zu
finden.
"Der Österreichische Filmpreis 2014: Trespass", 0.25 Uhr, ORF III
(ORF-Premiere)
In der zehnminütigen Real-Animation "Trespass" spielt Regisseur Paul
Wenninger mit den unterschiedlichen Bedeutungen des Wortes und
schickt in der technisch beeindruckenden, abwechslungsreichen und
pointierten Tour de Force eine aus Realbildern animierte Figur auf
Weltreise in den eigenen vier Wänden.
"Der Österreichische Filmpreis 2014: Erdbeerland", 0.35 Uhr, ORF III
(ORF-Premiere)
Florian Pochlatkos rund 33-minütiger Teenagerfilm "Erdbeerland" lotet
das qualvolle Erlebnis der Adoleszenz und den Zorn aus, der aus der
Frustration erwächst, sich selbst nicht zu genügen. Dabei erstellt er
so etwas wie einen Katalog der sinnlichen Erfahrung des
Erwachsenwerdens: vom Komasaufen und Onanieren bis zum Rausch der
Geschwindigkeit und der latenten Todessehnsucht.
Donnerstag, 23. Jänner:
"Mein bester Feind", 20.15 Uhr, ORF eins (ORF-Premiere)
Die u. a. beim Österreichischen Filmpreis 2012 ausgezeichnete
NS-Tragikomödie von Wolfgang Murnberger, die ebenfalls vom ORF im
Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens unterstützt wurde, erzählt die
Geschichte zweier Kindheitsfreunde, die sich zur Zeit des Zweiten
Weltkriegs auf feindlichen Seiten gegenüberstehen. Denn Victor
Kaufmann (Moritz Bleibtreu) ist Jude und Rudi Smekal (Georg
Friedrich) Nationalsozialist. Doch durch eine folgenreiche Wendung
des Schicksals stehen die beiden einander später in vertauschten
Rollen gegenüber. Weiters spielen Ursula Strauss, Udo Samel, Marthe
Keller u. a.
"Achtung! Sondersendung zum österreichischen Film", 22.00 Uhr, ORF
eins
In der Kultur-Sondersendung zum österreichischen Film trifft
Publikumsliebling, Serien- und Filmstar Ursula Strauss, die heuer
gemeinsam mit Stefan Ruzowitzky die Präsidentschaft des
Österreichischen Filmpreises übernommen hat, auf ihre renommierte
Kollegin Maria Hofstätter und den Emmy-prämierten Regisseur Andreas
Prochaska. Gemeinsam begibt sich das hochkarätige Trio von Wien nach
Schloss Grafenegg, wo die Austro-Oscars verliehen werden. Auf der
Fahrt plaudern Strauss und Hofstätter, beide als "Beste Darstellerin"
im Rennen, sowie Prochaska über die nominierten Filme, zukünftige
Projekte und das heimische Filmschaffen im Allgemeinen. Anschließend
zeigt die Sendung die Höhepunkte der Preisverleihung - von der
Ankunft der Stars über ausführliche Berichte zu den Siegerfilmen bis
hin zu zahlreichen Interviews mit den Preisträgerinnen und
Preisträgern.
"Paradies: Liebe", 22.30 Uhr, ORF eins (ORF-Premiere)
Die zweite lange ORF-Nacht des österreichischen Films geht mit der
TV-Premiere von Ulrich Seidls vielfach preisgekröntem Drama
"Paradies: Liebe" ins Finale. Im ersten Teil der ebenfalls vom ORF im
Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierten "Paradies"-Trilogie
dreht sich alles um die sogenannten "Sugar Mamas" - jene Frauen,
denen junge Kenianer Sex bieten, damit sie sich ihren Lebensunterhalt
finanzieren können. Aber so eine will Teresa (Margarete Tiesel), eine
50-jährige Behinderten-Betreuerin und alleinerziehende Mutter aus
Wien, nicht sein. Sie fährt ins Urlaubsparadies Kenia, um Anerkennung
und Liebe zu finden, doch recht schnell muss sie feststellen: Die
Liebe ist hier, im Strandparadies, nur ein Geschäft.
Zehn Filme, 28 Nominierungen, 12 Kategorien - Die "Nominees" mit
ORF-Beteiligung:
"Oktober, November": Fünf Nominierungen in den Kategorien "Bester
Spielfilm" für die Produzenten Antonin Svoboda, Martin Gschlacht,
Bruno Wagner und Produzent wie Regisseur Götz Spielmann; "Beste
Regie" für Götz Spielmann; "Beste Kamera" für Martin Gschlacht;
"Beste Tongestaltung" für Heinz K. Ebner, Bernhard Bamberger und
Bernhard Maisch; "Beste weibliche Darstellerin" für Ursula Strauss
"Die 727 Tage ohne Karamo": Drei Nominierungen in den Kategorien
"Bester Dokumentarfilm" für die Produzenten Alexander
Dumreicher-Ivanceanu und Bady Minck sowie Regisseurin Anja
Salomonowitz; "Beste Kamera" für Martin Putz; "Beste Tongestaltung"
für Hjalti Bager-Jonathansson, Veronika Hlawatsch und Alexander
Koller
"Alphabet": Nominierung in der Kategorie "Bester Dokumentarfilm" für
die Produzenten Mathias Forberg, Viktoria Salcher und Peter Rommel
sowie Regisseur Erwin Wagernhofer
"Paradies: Glaube": Nominierung in der Kategorie "Beste weibliche
Darstellerin" für Maria Hofstätter
"Where I Belong": Zwei Nominierungen in den Kategorien "Beste
weibliche Darstellerin" für Natalie Press; "Bestes Kostümbild" für
Natalie Humphries
"The Strange Case of Wilhelm Reich" ("Der Fall Wilhelm Reich"): Fünf
Nominierungen in den Kategorien "Bester männlicher Darsteller" für
Klaus Maria Brandauer; "Bestes Kostümbild" für Tanja Hausner; "Beste
Maske" für Sam Dopona; "Beste Musik" für Bernd Jungmair und Stefan
Jungmair; "Bestes Szenenbild" für Katharina Wöppermann
"Blutgletscher": Vier Nominierungen in den Kategorien "Bester
männlicher Darsteller" für Gerhard Liebmann; "Beste Maske" für
Susanne Weichesmiller und Roman Braunhofer; "Bester Schnitt" für
Daniel Prochaska; "Beste Tongestaltung" für Dietmar Zuson, Nils
Kirchhoff, Philipp Kemptner und Bernhard Maisch
"Shirley - Visions of Reality": Fünf Nominierungen in den Kategorien
"Beste Kamera" für Jerzy Palacz; "Bestes Kostümbild" für Julia Cepp;
"Beste Maske" für Michaela Haag; "Beste Musik" für Christian Fennesz
und David Sylvian; "Bestes Szenenbild" für Gustav Deutsch und Hanna
Schimek
"Population Boom": Nominierung in der Kategorie "Bester Schnitt" für
Emily Artmann
"Ludwig II.": Nominierung in der Kategorie "Bestes Szenenbild" für
Christoph Kanter
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