Österreichischer Filmpreis 2014 im ORF: Zwei hochkarätige TV-Abende und ausführliche trimediale Berichterstattung

Zehn ORF-kofinanzierte Filme mit 28 Nominierungen in 12 Kategorien bei den Austro-Oscars vertreten

Wien (OTS) - Zum vierten Mal wird heuer der Österreichische Filmpreis vergeben. Am 22. Jänner 2014 findet die festliche Gala der Akademie des Österreichischen Films im niederösterreichischen Grafenegg statt, die - unter der neuen Präsidentschaft von Stefan Ruzowitzky und Ursula Strauss - die begehrten Austro-Oscars für herausragende Leistungen des vorangegangenen Filmjahres verleiht. Der ORF ist nicht nur mit zehn im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens konfinanzierten Filmen vertreten, die auf insgesamt 28 Nominierungen in 12 Kategorien kommen, sondern fungiert auch heuer wieder als wichtiger Medienpartner. Neben umfassender aktueller Berichterstattung in TV, Radio und online bieten ORF eins, ORF 2 und ORF III Kultur und Information an insgesamt zwei Abenden - am Mittwoch, dem 22., und Donnerstag, dem 23. Jänner - einen themenaffinen Programmschwerpunkt. Bereits am Montag, dem 20. Jänner, befasst sich der "Kulturmontag" (um 22.30 Uhr in ORF 2) mit dem Österreichischen Filmpreis und bringt u. a. einen Bericht über die Filmakademie als Kaderschmiede des erfolgreichen österreichischen Filmschaffens.

Lange ORF-Nacht des österreichischen Films, Teil eins, am 22. Jänner in ORF 2 und ORF III: Zwei "Kultur Heute spezial", "Anfang achtzig", "Whores' Glory" und die nominierten Kurzfilme 2014

So steht der TV-Abend in ORF 2 und ORF III am Mittwoch, dem 22. Jänner, ganz im Zeichen des Österreichischen Filmpreises: Den Auftakt macht ORF III um 19.40 Uhr mit einem "Kultur Heute spezial" live aus Grafenegg, in dem Peter Fässlacher und Ani Gülgün-Mayr die Nominierten zum Gespräch bitten und die wichtigsten Fakten und Favoriten präsentieren. Der rote-weiß-rote Filmfaden durch den Abend wird dann um 20.15 Uhr in ORF 2 mit der Premiere von "Anfang achtzig" fortgesetzt - einer Amour fou zwischen zwei älteren Menschen mit Christine Ostermayer und Karl Merkatz, der mit dem Österreichischen Filmpreis 2013 als "Bester männlicher Darsteller" ausgezeichnet wurde. Weiter geht es dann um 21.50 Uhr wieder in ORF III mit einem zweiten "Kultur Heute spezial" live vom Ort des Geschehens mit den Highlights der Veranstaltung und Interviews der frischgekürten Preisträger. Anschließend, um 22.10 Uhr, steht Michael Glawoggers "Whores' Glory" auf dem ORF-III-Programm: Das vielfach preisgekrönte Werk, das das älteste Gewerbe der Welt beleuchtet, ging als bester Dokumentarfilm beim Österreichischen Filmpreis 2012 hervor. Abschließend zeigt ORF III ab 0.00 Uhr die drei aktuell Nominierten der Kategorie "Bester Kurzfilm": "Spitzendeckchen" von Dominik Hartl, "Trespass" (0.25 Uhr) von Paul Wenninger und "Erdbeerland" (0.35 Uhr) von Florian Pochlatko.

Lange ORF-Nacht des österreichischen Films, Teil zwei, am 23. Jänner in ORF eins: "Mein bester Feind" und "Paradies: Liebe" sowie Sondersendung zum österreichischen Film

Weiter geht es am Donnerstag, dem 23. Jänner, in ORF eins mit gleich zwei TV-Premieren hochkarätiger heimischer Kinofilme sowie einer Sondersendung zum österreichischen Film: Um 20.15 Uhr steht Wolfgang Murnbergers u. a. beim Österreichischen Filmpreis 2012 ausgezeichnete NS-Tragikomödie "Mein bester Feind" auf dem Spielplan. "Achtung! Sondersendung zum österreichischen Film" heißt es dann um 22.00 Uhr, wenn Ursula Strauss, Stefan Ruzowitzky, Maria Hofstätter und Andreas Prochaska auf der Fahrt zur Gala über das heimische Filmschaffen plaudern. Dort angekommen, stehen die Highlights der Preisverleihung auf dem Programm. Um 22.30 Uhr geht die zweite lange ORF-Nacht des österreichischen Films mit der TV-Premiere von Ulrich Seidls vielfach preisgekröntem Drama "Paradies: Liebe" ins Finale.

Ö1 und FM4

Auch das Kulturradio Ö1 befasst sich heuer wieder mit dem Österreichischen Filmpreis: Im "Nachtquartier" (0.08 Uhr) von Donnerstag, 16., auf Freitag, 17. Jänner, spricht Xaver Forsthuber mit der Filmemacherin Katharina Mückstein, deren Film "Talea" in den Kategorien "Beste Regie" und "Bestes Drehbuch" nominiert ist. Weiters berichtet die aktuelle Kultur von Ö1 am Donnerstag, dem 23. Jänner, im "Morgenjournal" (7.00 Uhr) und im "Kulturjournal" (17.09 Uhr) über die Preisverleihung.

Auch FM4 bringt am Tag nach der Preisverleihung Berichte aus Grafenegg: in der "FM4-Morningshow" (6.00 bis 10.00 Uhr) sowie in "FM4 Connected" (15.00 bis 19.00 Uhr). Dafür war FM4-Reporter Lukas Tagwerker in Grafenegg und hat sich unter die Gäste der Awardshow gemischt, FM4-Filmredakteur Markus Keuschnigg kommentiert die Gewinner und Verlierer des Österreichischen Filmpreises.

ORF.at, Teletext und TVthek

ORF.at und der ORF TELETEXT berichten ebenfalls aktuell und umfassend über die Verleihung des Österreichischen Filmpreises, die ORF-TVthek stellt zahlreiche Sendungen des Programmschwerpunkts als Live-Stream und als Video-on-Demand online bereit.

ORF-Landesstudio Niederösterreich: Umfassende Berichterstattung in TV, Radio und auf noe.ORF.at

"Niederösterreich heute" (19.00 Uhr) schaltet am Mittwoch, dem 22. Jänner, für einen Vorbericht live nach Grafenegg und bringt am nächsten Tag, am Donnerstag, dem 23. Jänner, einen Nachbericht über die große Gala im Auditorium der Barockanlage.
Auch Radio Niederösterreich berichtet am Tag der Preisverleihung im Rahmen der nachmittäglichen Kulturleiste "Gesehen. Gelesen. Gehört" (16.20 Uhr) über die Nominierten, am Tag darauf folgt eine Zusammenfassung der Ereignisse in "Guten Morgen Niederösterreich" (5.00 bis 9.00 Uhr) sowie in den "Journalen" (um 6.00, 7.00 und 8.00 Uhr). Vom heuer erstmals stattfindenden Abend der Nominierten im Wiener Rathaus wird ebenfalls berichtet.
Umfassende Berichterstattung zum Österreichischen Filmpreis 2014 erfolgt auch via noe.ORF.at.

Die Sendungen des TV-Programmschwerpunkts im chronologischen Überblick:

Montag, 20. Jänner 2014:

"Kulturmontag", 22.30 Uhr, ORF 2
Das Kulturmagazin, diesmal moderiert von Martin Traxl, berichtet über den 4. Österreichischen Filmpreis und wirft u. a. einen Blick auf die Kaderschmiede des in den vergangenen Jahren besonders erfolgreichen österreichischen Filmschaffens: die Wiener Filmakademie. Geplant ist außerdem ein Porträt des nominierten Kameramannes Martin Gschlacht ("Oktober, November").

Mittwoch, 22. Jänner 2014:

"Kultur Heute spezial: Der österreichische Filmpreis", 19.40 Uhr, ORF III
Bereits zum dritten Mal begleitet heuer ORF III den Österreichischen Filmpreis. In einem 30-minütigen "Kultur Heute spezial" am Abend der Preisverleihung bitten Peter Fässlacher und Ani Gülgün-Mayr die Nominierten zum Gespräch. Wer sind die Favoriten? Wer hat die größten Chancen? Und: Wird heuer ein Kind den Preis als bester Hauptdarsteller bekommen? Die "Kultur Heute"-Redaktion meldet sich mit den wichtigsten Fakten und Favoriten.

"Anfang achtzig", 20.15 Uhr, ORF 2 (ORF-Premiere)
Hat die Liebe ein Ablaufdatum? Der vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierte Spielfilm erzählt eine Amour fou zwischen zwei betagten Menschen, die eine Romanze gegen alle Widerstände realisieren. Unter der Regie von Sabine Hiebler und Gerhard Ertl standen in den Hauptrollen Karl Merkatz - 2013 mit dem Österreichischen Filmpreis als "Bester männlicher Darsteller" ausgezeichnet - und Christine Ostermayer vor der Kamera, weiters spielen Erni Mangold, Branko Samarovski u. a.

"Kultur Heute spezial: Der österreichische Filmpreis", 21.50 Uhr, ORF III
Wer sind die großen Gewinner des Abends? Wer hat die meisten Preise erhalten? Und wer ist völlig leer ausgegangen? Unmittelbar nach der Preisverleihung des Österreichischen Filmpreises melden sich Ani Gülgün-Mayer und Peter Fässlacher wieder live aus Grafenegg und bitten die Preisträgerinnen und Preisträger der wichtigsten Kategorien zum Interview.

"Whores' Glory", 22.10 Uhr, ORF III
Als bester Dokumentarfilm ging Michael Glawoggers vielfach preisgekröntes Werk beim Österreichischen Filmpreis 2012 hervor. Nach "Megacities" und "Workingman's Death" beleuchtet der Filmemacher im letzten Teil seiner dokumentarischen Trilogie die Lebensumstände und Geschichten von Prostituierten verschiedener Kulturkreise. "Whores' Glory" ist eine filmische Reise von Thailand über Bangladesch bis nach Mexiko und blickt dort hinter die Kulissen des ältesten Gewerbes der Welt.

"Der Österreichische Filmpreis 2014: Spitzendeckchen", 0.00 Uhr, ORF III (ORF-Premiere)
ORF III zeigt alle drei in der Kategorie "Bester Kurzfilm" nominierten Produktionen. Den Auftakt macht Dominik Hartls "Spitzendeckchen". Der rund 26-minütige Spielfilm erzählt die Geschichte der jungen Anna, deren mysteriöse Wohnung von ihr Besitz nimmt und sie im Zeitraffer-Tempo altern lässt. Das Ganze kann nur rückgängig gemacht werden, wenn sie es schafft, ein anderes Opfer zu finden.

"Der Österreichische Filmpreis 2014: Trespass", 0.25 Uhr, ORF III (ORF-Premiere)
In der zehnminütigen Real-Animation "Trespass" spielt Regisseur Paul Wenninger mit den unterschiedlichen Bedeutungen des Wortes und schickt in der technisch beeindruckenden, abwechslungsreichen und pointierten Tour de Force eine aus Realbildern animierte Figur auf Weltreise in den eigenen vier Wänden.

"Der Österreichische Filmpreis 2014: Erdbeerland", 0.35 Uhr, ORF III (ORF-Premiere)
Florian Pochlatkos rund 33-minütiger Teenagerfilm "Erdbeerland" lotet das qualvolle Erlebnis der Adoleszenz und den Zorn aus, der aus der Frustration erwächst, sich selbst nicht zu genügen. Dabei erstellt er so etwas wie einen Katalog der sinnlichen Erfahrung des Erwachsenwerdens: vom Komasaufen und Onanieren bis zum Rausch der Geschwindigkeit und der latenten Todessehnsucht.

Donnerstag, 23. Jänner:

"Mein bester Feind", 20.15 Uhr, ORF eins (ORF-Premiere)
Die u. a. beim Österreichischen Filmpreis 2012 ausgezeichnete NS-Tragikomödie von Wolfgang Murnberger, die ebenfalls vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens unterstützt wurde, erzählt die Geschichte zweier Kindheitsfreunde, die sich zur Zeit des Zweiten Weltkriegs auf feindlichen Seiten gegenüberstehen. Denn Victor Kaufmann (Moritz Bleibtreu) ist Jude und Rudi Smekal (Georg Friedrich) Nationalsozialist. Doch durch eine folgenreiche Wendung des Schicksals stehen die beiden einander später in vertauschten Rollen gegenüber. Weiters spielen Ursula Strauss, Udo Samel, Marthe Keller u. a.

"Achtung! Sondersendung zum österreichischen Film", 22.00 Uhr, ORF eins
In der Kultur-Sondersendung zum österreichischen Film trifft Publikumsliebling, Serien- und Filmstar Ursula Strauss, die heuer gemeinsam mit Stefan Ruzowitzky die Präsidentschaft des Österreichischen Filmpreises übernommen hat, auf ihre renommierte Kollegin Maria Hofstätter und den Emmy-prämierten Regisseur Andreas Prochaska. Gemeinsam begibt sich das hochkarätige Trio von Wien nach Schloss Grafenegg, wo die Austro-Oscars verliehen werden. Auf der Fahrt plaudern Strauss und Hofstätter, beide als "Beste Darstellerin" im Rennen, sowie Prochaska über die nominierten Filme, zukünftige Projekte und das heimische Filmschaffen im Allgemeinen. Anschließend zeigt die Sendung die Höhepunkte der Preisverleihung - von der Ankunft der Stars über ausführliche Berichte zu den Siegerfilmen bis hin zu zahlreichen Interviews mit den Preisträgerinnen und Preisträgern.

"Paradies: Liebe", 22.30 Uhr, ORF eins (ORF-Premiere)
Die zweite lange ORF-Nacht des österreichischen Films geht mit der TV-Premiere von Ulrich Seidls vielfach preisgekröntem Drama "Paradies: Liebe" ins Finale. Im ersten Teil der ebenfalls vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierten "Paradies"-Trilogie dreht sich alles um die sogenannten "Sugar Mamas" - jene Frauen, denen junge Kenianer Sex bieten, damit sie sich ihren Lebensunterhalt finanzieren können. Aber so eine will Teresa (Margarete Tiesel), eine 50-jährige Behinderten-Betreuerin und alleinerziehende Mutter aus Wien, nicht sein. Sie fährt ins Urlaubsparadies Kenia, um Anerkennung und Liebe zu finden, doch recht schnell muss sie feststellen: Die Liebe ist hier, im Strandparadies, nur ein Geschäft.

Zehn Filme, 28 Nominierungen, 12 Kategorien - Die "Nominees" mit ORF-Beteiligung:

"Oktober, November": Fünf Nominierungen in den Kategorien "Bester Spielfilm" für die Produzenten Antonin Svoboda, Martin Gschlacht, Bruno Wagner und Produzent wie Regisseur Götz Spielmann; "Beste Regie" für Götz Spielmann; "Beste Kamera" für Martin Gschlacht; "Beste Tongestaltung" für Heinz K. Ebner, Bernhard Bamberger und Bernhard Maisch; "Beste weibliche Darstellerin" für Ursula Strauss

"Die 727 Tage ohne Karamo": Drei Nominierungen in den Kategorien "Bester Dokumentarfilm" für die Produzenten Alexander Dumreicher-Ivanceanu und Bady Minck sowie Regisseurin Anja Salomonowitz; "Beste Kamera" für Martin Putz; "Beste Tongestaltung" für Hjalti Bager-Jonathansson, Veronika Hlawatsch und Alexander Koller

"Alphabet": Nominierung in der Kategorie "Bester Dokumentarfilm" für die Produzenten Mathias Forberg, Viktoria Salcher und Peter Rommel sowie Regisseur Erwin Wagernhofer

"Paradies: Glaube": Nominierung in der Kategorie "Beste weibliche Darstellerin" für Maria Hofstätter

"Where I Belong": Zwei Nominierungen in den Kategorien "Beste weibliche Darstellerin" für Natalie Press; "Bestes Kostümbild" für Natalie Humphries

"The Strange Case of Wilhelm Reich" ("Der Fall Wilhelm Reich"): Fünf Nominierungen in den Kategorien "Bester männlicher Darsteller" für Klaus Maria Brandauer; "Bestes Kostümbild" für Tanja Hausner; "Beste Maske" für Sam Dopona; "Beste Musik" für Bernd Jungmair und Stefan Jungmair; "Bestes Szenenbild" für Katharina Wöppermann

"Blutgletscher": Vier Nominierungen in den Kategorien "Bester männlicher Darsteller" für Gerhard Liebmann; "Beste Maske" für Susanne Weichesmiller und Roman Braunhofer; "Bester Schnitt" für Daniel Prochaska; "Beste Tongestaltung" für Dietmar Zuson, Nils Kirchhoff, Philipp Kemptner und Bernhard Maisch

"Shirley - Visions of Reality": Fünf Nominierungen in den Kategorien "Beste Kamera" für Jerzy Palacz; "Bestes Kostümbild" für Julia Cepp; "Beste Maske" für Michaela Haag; "Beste Musik" für Christian Fennesz und David Sylvian; "Bestes Szenenbild" für Gustav Deutsch und Hanna Schimek

"Population Boom": Nominierung in der Kategorie "Bester Schnitt" für Emily Artmann

"Ludwig II.": Nominierung in der Kategorie "Bestes Szenenbild" für Christoph Kanter

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