FPÖ-Mölzer: Rechte der Imker und Verbraucher sind zu wahren

Gentechnisch veränderter Honig durch die Hintertür muss verhindert werden - Strikte Kennzeichnungspflicht dringend notwendig

Wien (OTS) - Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom 6. September 2011 in der Rechtssache C 442/09 hat Pollen von genetisch veränderten Pflanzen als Zutat von Honig oder von Pollen enthaltenden Nahrungsergänzungsmitteln im Sinne der Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 des Europäischen Parlaments und des Rates zu gelten, berichtet der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer.

Die Kommission habe nun in ihrem Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates zur Änderung der Richtlinie 2001/110/EG des Rates über Honig vorgeschlagen, "dass der Pollen ein Bestandteil von Honig ist, der als natürlicher Stoff keine Zutaten beinhalte". Nach dieser Argumentation wäre auch genveränderter Pollen als natürlicher Bestandteil von Honig zu werten. "Das ist sowohl für die Verbraucher, als auch für die Imker, die ein natürliches hochwertiges Produkt erzeugen, nicht zumutbar", so Mölzer in einer ersten Stellungnahme.

Leider habe sich jedoch die Mehrheit des Plenums für den Vorschlag der Kommission und gegen die Interessen der Imker und Verbraucher ausgesprochen, da die meisten Vorschläge des Umweltausschusses abgelehnt wurden, so der freiheitliche EU-Mandatar. "Nun gilt es im Trilog mit dem Rat und der Kommission sicherzustellen, dass die Möglichkeiten einer Verunreinigung der Honig-Produkte durch GVO-Material ausgeschlossen werden und zum Schutz der Imker und Verbraucher vor verunreinigter Importware eine strikte Kennzeichnungspflicht gibt", so Mölzer abschließend.

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