ORF III am Donnerstag: "Inside Brüssel" und "60 Minuten.Politik" über EU-Wahlkampf und neue Koalition, Doku zu Ariel Sharon

Außerdem: "Wilde Reise" zum Schottersee und "Im Brennpunkt" über Lithiumabbau in Bolivien

Wien (OTS) - Einen spannenden Programmabend bietet ORF III Kultur und Information morgen, am Donnerstag, dem 16. Jänner 2014: In der "Wilden Reise" fischt um 20.15 Uhr Erich Pröll "Das Monster vom Schottersee" aus den Fluten. Um 21.05 Uhr lädt in "Inside Brüssel" Raimund Löw zur Diskussion über den bevorstehenden Europawahlkampf. Im Rahmen des ORF-III-Programmschwerpunkts zum Thema Radioaktivität beleuchtet "Im Brennpunkt" um 21.55 Uhr mit "Bolivien - Lithium für eine strahlende Zukunft" die Entwicklungsmöglichkeiten des ärmsten Landes Lateinamerikas. Um 22.30 Uhr diskutiert Chefredakteur Christoph Takacs in "60 Minuten.Politik" die Aussichten der neuen alten Regierung und konfrontiert seine Gäste mit der Frage: "Große Koalition - Reformregierung oder Stillstandsverwalter?". Anschließend, um 23.35 Uhr, erinnert die Dokumentation "Ariel Sharon" an den kürzlich verstorbenen ehemaligen israelischen Ministerpräsidenten.

Die Sendungen im Überblick:

"Wilde Reise mit Erich Pröll: Das Monster vom Schottersee" (20.15 Uhr)

Erich Pröll widmet seine "Wilde Reise" diesmal der Leidenschaft der Fischer und begleitet in seiner Dokumentation einige Petrijünger, die am tosenden Bach stehend auf ihre Chance warten, die Forelle zu überlisten, oder stundenlang regungslos am Ufer ausharren, bis endlich der Karpfen anbeißt. Ein Ausflug in die historische Fischerei eines britischen Lords wird nachempfunden und schließlich das "Monster vom Schottersee" - ein 2,16 Meter langer Wels - aufgespürt.

"Inside Brüssel" (21.05 Uhr)

Die aktuelle Ausgabe von "Inside Brüssel" befasst sich mit dem bevorstehenden Europawahlkampf. Außerdem geht die Sendung der Frage nach, ob die Freizügigkeit in der Europäischen Union eingeschränkt werden muss, um den angeblichen Missbrauch der Sozialsysteme der reichen Staaten zu stoppen. Ein weiteres Thema ist die sogenannte Troika, die im Euroraum überprüft, ob Krisenstaaten ihre Sparzusagen einhalten. Die Gäste von ORF-Korrespondent Raimund Löw sind die Delegationsleiter der österreichischen Parteien Jörg Leichtfried (SPÖ), Othmar Karas (ÖVP), Ulrike Lunacek (Die Grünen) und Andreas Mölzer (FPÖ).

"Im Brennpunkt: Bolivien - Lithium für eine strahlende Zukunft" (21.55 Uhr)

Im Rahmen des Programmschwerpunkts zum Thema Radioaktivität hinterfragt "Im Brennpunkt" die Bedeutung des Elements Lithium für Bolivien: Bringt das Leichtmetall, das unter anderem in der Atomphysikforschung eingesetzt wird, dem ärmsten Land Südamerikas tatsächlich den erwarteten Wohlstand oder entpuppt es sich eher als verlorene Chance? Der Film fokussiert dabei den bolivianischen See Salar de Uyuni, den größten Salzsee und das lithiumhältigste Gewässer der Erde.

"60 Minuten.Politik: "Große Koalition - Reformregierung oder Stillstandsverwalter?" (22.30 Uhr)

Nach der Wahl ist vor der Wahl, und so diskutieren ORF-III-Chefredakteur Christoph Takacs und Andreas Koller, Stellvertretender Chefredakteur der "Salzburger Nachrichten", in "60 Minuten.Politik" mit ehemaligen Schlüsselfiguren der österreichischen Politik die "Große Koalition - Reformregierung oder Stillstandsverwalter?" Darüber sprechen Karl Blecha (ehemaliger Innenminister, SPÖ), Andreas Khol (ehemaliger erster Nationalratspräsident, ÖVP), Norbert Steger (ehemaliger Vizekanzler, FPÖ), Freda Meissner-Blau (erste Parteichefin der Grünen) und Friedhelm Frischenschlager (Mitbegründer Liberales Forum).

"ORF III spezial: Ariel Sharon" (23.35 Uhr)

Vor acht Jahren fiel Ariel Sharon nach einem Schlaganfall ins Koma, aus dem er nie wieder erwachen sollte. ORF III zeigt anlässlich des Ablebens des ehemaligen israelischen Ministerpräsidenten ein Porträt des äußerst kontroversiellen Politikers, an den so viele ihre Hoffnungen für ein Weiterführen des Friedensprozesses im Nahen Osten klammerten. Seine letzte große Tat war die beabsichtigte Räumung des Gazastreifens im Jahr 2005. Welche Gründe ihn dazu bewogen haben, bleibt auch weiterhin unklar.

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