319.035 Pkw-Neuzulassungen 2013 in Österreich - Kfz-Wirtschaft zeigt sich dennoch zufrieden

Präsentation der Zahlen zum Auftakt der Vienna Autoshow 2014 - Kritik an geplanten Steuererhöhungen

Wien (OTS/PWK018) - Die Anzahl der Neuzulassungen von Personenkraftwagen (Pkw) - der mit einem Anteil von 76,8% anteilsmäßig wichtigsten Fahrzeugart - in Österreich lag im Jahr 2013 bei 319.035. Das bedeutet einen Rückgang gegenüber 2012 von der 5,1% oder rund 17.000 Stück. Zurückgegangen ist 2013 in Österreich auch der Anteil von Privatzulassungen, der 2013 bei 39,8% lag (2012:
43,3%).

Trotzdem zeigten sich die Vertreter der heimischen Automobilwirtschaft bei der Präsentation heute zufrieden. Gemeinsam präsentierten Felix Clary, Sprecher der heimischen Automobilimporteure, Burkhard Ernst, Obmann des Bundesgremiums Fahrzeughandel in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und Peter Laimer, der stellvertretende Direktor der Direktion Raumwirtschaft der Statistik Austria, heute, Mittwoch, die Zahlen für das abgelaufene Jahr, analysierten die Entwicklungen und Trends und taten den einen oder anderen Blick in die Automobilzukunft.

Etwas mehr als die Hälfte der Neuzulassungen entfiel auf die Segmente Klein-, Kompakt- und Mittelklassewagen.Vor dem Hintergrund der rückläufigen Zulassungszahlen gibt es ein Segment, wo Zuwächse verzeichnet wurden, nämlich jenes der Geländewagen und (Kompakt-)SUVS.

Gemessen an den Pkw-Zulassungen insgesamt lag der Anteil der dieselbetriebenen Pkw mit 56,7% deutlich über jenem der benzingetriebenen (42,1%), wobei Dieselfahrzeuge - wie seit 2010 -auch im Jahr 2012 neuerlich leicht zulegen konnten (+0,3%). Der Anteil der Neuwagen mit alternativen Antriebssystem (Hybrid, Erdgas et al.) stieg von 0,9 auf 1,2% oder 3.858 Stück (darunter 2.573 Hybride)

Auch die Bereiche Nutzfahrzeuge und Zweirad (-6,4% insgesamt; Leichtmotorräder: +5,9%, Motorfahrräder: -19,6%, Motorräder: +2,7%) blieben 2012 in Summe zulassungsmäßig unter dem Niveau des Jahres 2012.

Auch die Entwicklung bei den Gebrauchtwagenzulassungen, welche 2013 823.417 erreicht haben (+ 1,9%), zeigt, dass sich auch der Gebrauchtmarkt sehr stabil entwickelt hat.

Insgesamt betrug der Kfz-Bestand in Österreich zum Stichtag 31.12.2013 rund 6,4 Millionen Fahrzeuge, das sind um 1,3% mehr als ein Jahr zuvor.

Noch nicht aufgegeben haben sowohl Clary als auch Ernst den Kampf gegen (übermäßige) Steuererhöhungen auf Autos. Es müsse gelingen, die Auswirkungen der geplanten Steuererhöhungen - das betrifft die NoVA genauso wie die Erhöhung der motorbezogenen Versicherungssteuer -sowohl für die Autokäuferinnen und -käufer als auch für die Automobilwirtschaft im Rahmen zu halten; noch seien die Verhandlungen mit dem Finanzministerium nicht abgeschlossen, zeigten sich die Branchenvertreter vorsichtig optimistisch, aber durchaus auch kampfbereit. Bisher sei es immerhin bereits gelungen, eine lange geforderte Vereinfachung bei der Berechnung der NoVa zu erreichen.

Vehement sprachen sich Clary und Ernst gegen eine - ideologische motivierte - "simple Auto-raus-Politik" aus, stattdessen müsse man zu einem Miteinander aller Verkehrsteilnehmer kommen.

Die Vienna Autoshow < www.viennaautoshow.at >, deren erste Ausgabe vor 10 Jahren, im Jänner 2004, stattfand, ist heuer von Do., 16. Jänner bis einschließlich So., 19. Jänner für Publikumsbesuche geöffnet. In den Hallen C und D der Messe Wien zeigen 40 Automarken auf einer Fläche von rund 30.000 Quadratmetern an die 400 Neuwagenmodelle. Damit haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, so gut wie alle Autos, die derzeit in Österreich auf dem Markt sind, zu besichtigen.

Im Rahmen der Vienna Auto Show 2014 wird es - "trotz Detroit", so Messe Wien-Geschäftsführer Matthias Limbeck erfreut - eine Welt-sowie zahlreiche Österreich-Premieren geben.

Erstmals steht übrigens heuer für die Vienna Autoshow 2014 (Hashtag in sozialen Netzwerken: #VAS14) auch eine App der Messe Wien zur Verfügung, und zwar sowohl für für Android als auch für iOS. Mehr Informationen dazu: http://tinyurl.com/mbyw4mg (JR)

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Tel.: 05 90 900-3352
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