- 15.01.2014, 11:41:10
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FPÖ-Obermayr: Arbeitsmigranten bringen keinen Profit für Sozialsysteme
Zynismus von EU-Arbeitskommissar Andor unangebracht
Utl.: Zynismus von EU-Arbeitskommissar Andor unangebracht =
Wien (OTS) - "Angesichts der EU-Arbeitsmarktöffnung von einer
übermäßig hitzigen Debatte zu sprechen, zeigt, wie abgehoben
EU-Kommissar Laszlo Andor ist", nimmt der freiheitliche
EU-Parlamentarier Mag. Franz Obermayr zu einem zynischen Kommentar
des EU-Arbeitskommissars Stellung. "Seit 1. Jänner haben auch Rumänen
und Bulgaren freien Zugang zum Arbeitsmarkt in Österreich, von
Deutschland fordert die EU-Kommission gar, dass selbst
Sozialzuwanderer Hartz IV bekommen müssen - da ist es wohl mehr als
angebracht, die aktuellen Entwicklungen kritisch zu hinterfragen",
stellt Obermayr fest. Dies gelte Obermayr zufolge umso mehr, wenn man
dieser völligen Liberalisierung des Binnenarbeitsmarktes die erst vor
kurzem veröffentlichten neuesten Arbeitslosenzahlen der
EU-Mitgliedsländer gegenüberstelle.
Auch die Behauptung Andors, dass Arbeitsmigranten die
Volkswirtschaften grundsätzlich unterstützten, weist Obermayr scharf
zurück: "Dass Sozialsysteme durch Arbeitsmigranten gestützt werden,
ist unrealistisch. Ganz im Gegenteil, müssen Arbeitsmigranten in der
Regel ziemlich lange einzahlen, bevor ein Sozialsystem davon erst
einmal profitiert. Das ist durch wissenschaftliche Studien belegt."
Davon abziehen müsse man noch Missbräuche, wie z.B. die
Mehrfachbenutzung von E-Cards, die ebenfalls zulasten des
Sozialsystems gingen. "Die Beschwichtigungsversuche Andors sind daher
nichts anderes als Augenauswischerei. Der Zynismus Andors ist in
diesem Zusammenhang aber völlig unangebracht", resümiert Obermayr.
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