FPÖ-Obermayr: Arbeitsmigranten bringen keinen Profit für Sozialsysteme

Zynismus von EU-Arbeitskommissar Andor unangebracht

Wien (OTS) - "Angesichts der EU-Arbeitsmarktöffnung von einer übermäßig hitzigen Debatte zu sprechen, zeigt, wie abgehoben EU-Kommissar Laszlo Andor ist", nimmt der freiheitliche EU-Parlamentarier Mag. Franz Obermayr zu einem zynischen Kommentar des EU-Arbeitskommissars Stellung. "Seit 1. Jänner haben auch Rumänen und Bulgaren freien Zugang zum Arbeitsmarkt in Österreich, von Deutschland fordert die EU-Kommission gar, dass selbst Sozialzuwanderer Hartz IV bekommen müssen - da ist es wohl mehr als angebracht, die aktuellen Entwicklungen kritisch zu hinterfragen", stellt Obermayr fest. Dies gelte Obermayr zufolge umso mehr, wenn man dieser völligen Liberalisierung des Binnenarbeitsmarktes die erst vor kurzem veröffentlichten neuesten Arbeitslosenzahlen der EU-Mitgliedsländer gegenüberstelle.

Auch die Behauptung Andors, dass Arbeitsmigranten die Volkswirtschaften grundsätzlich unterstützten, weist Obermayr scharf zurück: "Dass Sozialsysteme durch Arbeitsmigranten gestützt werden, ist unrealistisch. Ganz im Gegenteil, müssen Arbeitsmigranten in der Regel ziemlich lange einzahlen, bevor ein Sozialsystem davon erst einmal profitiert. Das ist durch wissenschaftliche Studien belegt." Davon abziehen müsse man noch Missbräuche, wie z.B. die Mehrfachbenutzung von E-Cards, die ebenfalls zulasten des Sozialsystems gingen. "Die Beschwichtigungsversuche Andors sind daher nichts anderes als Augenauswischerei. Der Zynismus Andors ist in diesem Zusammenhang aber völlig unangebracht", resümiert Obermayr.

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