"Eco" am 16. Jänner: Ski ohne Schnee, höhere Autosteuern und Freizeittrends 2014

Wien (OTS) - Angelika Ahrens präsentiert in "Eco" am Donnerstag, dem 16. Jänner 2014, um 22.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Alarm: Ski ohne Schnee

Mitten in der Wintersaison fehlt vielen Skigebieten das Wichtigste für den Umsatz: der Schnee. Die "weiße Pracht" sollte eigentlich spätestens jetzt im Jänner zuhauf auf den Pisten liegen, doch frühlinghafte Temperaturen haben dem bisher einen Strich durch die Rechnung gemacht. Vor allem die kleineren, niedriger gelegenen Skigebiete im Osten Österreichs hat dies schwer getroffen. Ihr Umsatzverlust ist teilweise nicht mehr aufholbar. Besser geht es den großen Resorts im Westen - dank der Höhenlage und den niedrigeren Temperaturen war zumindest künstliche Beschneiung möglich. Den Touristen können trotz des milden Wetters fast durchwegs schneesichere Pisten garantiert werden. Ein weiterer Trend, der auffällt: Skifahrer aus Österreich und aus Deutschland werden weniger - der Wintersport ist vielen einfach "zu teuer" geworden; dafür schließen vermehrt Gäste aus Russland, der Ukraine und Moldawien die Buchungslücke. Ein Bericht von Hans Wu.

Neue Steuern: Großes Abkassieren bei Autofahrern

Der Anschlag auf das Geldbörsel ist heftig und kommt in diesem Ausmaß ein bisschen unerwartet: Neue, höhere Autosteuern werden nämlich nahezu alle der 4,6 Millionen Pkw-Besitzer Österreichs treffen. Die neue, meist hinaufgesetzte NOVA (Normverbrauchsabgabe) trifft Neuwagen-Kunden, die ebenfalls meist erhöhte motorbezogene Versicherungssteuer (fast) alle. Bekanntlich sollen bereits mit März 2014 die neuen Regelungen in Kraft treten. Durch sie wird der Staat jährlich 280 Millionen Euro zusätzlich an Autosteuern einnehmen - und der überwiegende Teil (230 Millionen) kommt von der jährlichen Versicherungssteuer. Laut Berechnungen der Importeure wird das nahezu jeden treffen - im Schnitt mit 40 bis 120 Euro an Mehrkosten pro Jahr. Tatsache ist: Autos sind schon jetzt teuer. Ein gängiges Familienauto wie etwa ein Skoda Octavia Kombi kostet laut ÖAMTC inklusive Wertverlust bereits heute mehr als 6.000 Euro im Jahr. Das sind nach den Berechnungen des Automobilclubs stolze 30 Prozent des Durchschnittseinkommens. Damit sind die Kosten für ein Auto deutlich höher gestiegen als die Lebenshaltungskosten. Ein Bericht von Katinka Nowotny und Hans Hrabal.

Freizeittrends 2014: Beim Urlaub wird nicht gespart

Blaues Mittelmeer, heimische Bergwelt oder Schiffsexpedition nach Grönland: Das Jahr ist noch jung, aber die Buchungen für die Haupturlaubssaison 2014 laufen bereits auf Hochtouren. Die Reisebranche ortet schon jetzt "eine spürbar gesteigerte Reiselust" der Österreicher/innen, obwohl etwa ein Drittel von ihnen heuer weniger Geld zur Verfügung hat als noch im Vorjahr: Beim Urlaub wird - so scheint es - nicht gespart. Neben den klassischen Reisezielen der Österreicher wie Italien, Griechenland oder Türkei wird auch das Thema Kreuzfahrt wieder breitenwirksamer: Neue Luxusliner sind vom Stapel gelaufen, die Kapazitäten werden permanent ausgeweitet - die Preise für den "Urlaub an Bord" sinken und werden in vielen Fällen sogar "familientauglich". Auch das "Zielland Österreich", also der Urlaub in der Nähe, bleibt im Trend. Da werden vor allem Naturerlebnis und Erholung gesucht. Insgesamt verreisen die Österreicher öfter, aber auch immer kürzer - und Internet, Online-Buchung und Hotelbewertungs-Plattformen werden immer wichtiger. Ein Bericht von Bettina Fink.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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