FPÖ-LPO Ragger: Isep-Vorschlag eines Venture Fonds für Kärnten findet Unterstützung bei FPÖ

Auch über eine vernünftige Einbindung des Kärntner Zukunftsfonds nachdenken

Klagenfurt (OTS) - Als vernünftig und diskutierbar bezeichnete heute der freiheitliche Landesparteiobmann Landesrat Mag. Christian Ragger die von Gilbert Isep (Aufsichtsratsvorsitzender der Landesholding) gegenüber der KTZ angestellte Überlegung, einen Venture-Fonds zur Ankurbelung der Kärntner Wirtschaft zu schaffen.

Es sei ein Faktum, dass zahlreiche Kärntner Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen akuten Investitionsbedarf hätten, um am derzeit extrem harten Markt bestehen zu können. Gleichzeitig seien die ebenfalls unter Druck stehenden Banken wegen der in Folge der weltweiten Finanzkrise allzu strengen Richtlinien für Kreditvergaben keine Möglichkeit sehen, weder Liquiditätsengpässe zu überbrücken noch Investitionskredite zur Verfügung zu stellen. Zudem sei die Eigenkapitaldecke der meisten Kärntner Unternehmen bedrohlich dünn geworden. Die Folge sei, dass augenblicklich viele Unternehmen zum Abbau von weiteren Arbeitsplätzen gezwungen seien, um zumindest den Bestand des Betriebes aufrechtzuerhalten.

Die FPÖ begrüße daher jede Offensive, die den Unternehmern aus dieser tödlichen Schlinge helfe. Dabei dürfe es keine Denkverbote geben. Die von Isep vorgeschlagene Variante eines Private-Public-Fonds, der von Bund, Land, Banken und privaten Investoren gespeist werden solle, sei ein erster Ansatz. In diese Überlegung mit einbezogen werden müsse auch der weitere Umgang mit dem Kärntner Zukunftsfonds. Die Veranlagung des Kärntner Landesvermögens in Kärntner Unternehmen sei möglicherweise auch mittel- und langfristig lukrativer für das Land als die niedrig verzinste Veranlagung bei diversen Geldinstituten. "Sinnvoller ist sie jedenfalls!", präzisierte Ragger. Jede Investition in Kärntner Unternehmen und Kärntner Arbeitsplätze erhöhe auch das Steueraufkommen und damit die Einnahmen Kärntens im Zuge des Finanzausgleichs bzw. bewirke auch einen Anstieg der in Kärnten erzielbaren Wertschöpfung.

In politischer Hinsicht sagte Ragger, die Freiheitlichen seien besten Willens, an guten Lösungen für Kärnten mitzuarbeiten, auch wenn diese vom politischen Gegner vorgeschlagen würden. Bezeichnend sei allerdings, dass die Linkskoalition bis dato keinen einzigen Vorschlag zur Verbesserung der Lage der Kärntner Wirtschaft und des Arbeitsmaarktes vorgelegt habe und der Vorschlag eines "Private Public Fonds" nunmehr quasi "von außen" komme.

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