• 15.01.2014, 11:04:01
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FPÖ-LPO Ragger: Isep-Vorschlag eines Venture Fonds für Kärnten findet Unterstützung bei FPÖ

Auch über eine vernünftige Einbindung des Kärntner Zukunftsfonds nachdenken

Utl.: Auch über eine vernünftige Einbindung des Kärntner
Zukunftsfonds nachdenken =

Klagenfurt (OTS) - Als vernünftig und diskutierbar bezeichnete heute
der freiheitliche Landesparteiobmann Landesrat Mag. Christian Ragger
die von Gilbert Isep (Aufsichtsratsvorsitzender der Landesholding)
gegenüber der KTZ angestellte Überlegung, einen Venture-Fonds zur
Ankurbelung der Kärntner Wirtschaft zu schaffen.

Es sei ein Faktum, dass zahlreiche Kärntner Unternehmen aus den
unterschiedlichsten Branchen akuten Investitionsbedarf hätten, um am
derzeit extrem harten Markt bestehen zu können. Gleichzeitig seien
die ebenfalls unter Druck stehenden Banken wegen der in Folge der
weltweiten Finanzkrise allzu strengen Richtlinien für Kreditvergaben
keine Möglichkeit sehen, weder Liquiditätsengpässe zu überbrücken
noch Investitionskredite zur Verfügung zu stellen. Zudem sei die
Eigenkapitaldecke der meisten Kärntner Unternehmen bedrohlich dünn
geworden. Die Folge sei, dass augenblicklich viele Unternehmen zum
Abbau von weiteren Arbeitsplätzen gezwungen seien, um zumindest den
Bestand des Betriebes aufrechtzuerhalten.

Die FPÖ begrüße daher jede Offensive, die den Unternehmern aus
dieser tödlichen Schlinge helfe. Dabei dürfe es keine Denkverbote
geben. Die von Isep vorgeschlagene Variante eines
Private-Public-Fonds, der von Bund, Land, Banken und privaten
Investoren gespeist werden solle, sei ein erster Ansatz. In diese
Überlegung mit einbezogen werden müsse auch der weitere Umgang mit
dem Kärntner Zukunftsfonds. Die Veranlagung des Kärntner
Landesvermögens in Kärntner Unternehmen sei möglicherweise auch
mittel- und langfristig lukrativer für das Land als die niedrig
verzinste Veranlagung bei diversen Geldinstituten. "Sinnvoller ist
sie jedenfalls!", präzisierte Ragger. Jede Investition in Kärntner
Unternehmen und Kärntner Arbeitsplätze erhöhe auch das
Steueraufkommen und damit die Einnahmen Kärntens im Zuge des
Finanzausgleichs bzw. bewirke auch einen Anstieg der in Kärnten
erzielbaren Wertschöpfung.

In politischer Hinsicht sagte Ragger, die Freiheitlichen seien
besten Willens, an guten Lösungen für Kärnten mitzuarbeiten, auch
wenn diese vom politischen Gegner vorgeschlagen würden. Bezeichnend
sei allerdings, dass die Linkskoalition bis dato keinen einzigen
Vorschlag zur Verbesserung der Lage der Kärntner Wirtschaft und des
Arbeitsmaarktes vorgelegt habe und der Vorschlag eines "Private
Public Fonds" nunmehr quasi "von außen" komme.

(Schluss)

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