Rübig: Klimapolitik darf auf Industrieauge nicht blind sein

ÖVP fordert zusätzlich zu EU-Klimazielen auch "Industrieziele"

Straßburg, 15. Jänner 2014 (ÖVP-PD) Heute stimmt das Europäische Parlament über eine Strategie zur Reindustrialisierung Europas ab. Dazu fordert ÖVP-Industriesprecher Paul Rübig zusätzlich zu den EU-Klimazielen auch ein verbindliches "Industrieziel": "Klimapolitik, die auf dem Industrieauge blind
ist, hilft keinem was. Wir sollten neben den drei bestehenden Energie- und Klimazielen, mehr Energieeffizienz, mehr erneuerbare Energie und weniger CO2-Ausstoß, die Industrie ausbauen. Deshalb fordere ich als viertes Ziel eine verpflichtende Industriequote von 20 Prozent in der ganzen EU." Erfolgreiche Industrie entstehe nicht durch mehr Gesetze, sondern durch weniger Gesetze und durch
Anreize. "Nur wenn wir Unternehmern und Unternehmerinnen Freiheit geben, wird die Wirtschaft entfesselt", so Rübig. ****

"Wir haben gesehen, dass je mehr Industrie ein europäisches Land hat, desto besser ist es durch die Krise gekommen. Nur effiziente Produktion führt zu tragfähigem und anhaltendem Wirtschaftswachstum. Ohne eine umfassende Produktions- und Neuindustrialisierungs-Strategie für Europa, gibt es keine neuen Jobs, kein Wachstum, und somit höhere Arbeitslosigkeit", so Rübig. Vor allem sieht der EU-Abgeordnete Potential in der Raumfahrt- und Automobilindustrie. "Diese müssen als Innovationsvorreiter und industrielles Rückgrat Europas massiv ausgebaucht werden", so Rübig abschließend.

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