FPÖ-Obermayr: EU-Kommission will gentechnisch veränderte Pollen im Honig nicht mehr kennzeichnen

Änderung der Honig-Richtlinie ist im Sinne der Konsumenten und Imker abzulehnen

Wien (OTS) - "Die morgen zur Abstimmung im EU-Parlament vorliegende Überarbeitung der Honig-Richtlinie ist ein Beleg mehr für den Einfluss der Gentechnik-Konzerne auf die EU-Kommission und im Sinne der Imker und Konsumenten abzulehnen", so der freiheitliche EU-Mandatar Mag. Franz Obermayr, der erläutert: "Dabei hat der EuGH in einem Urteil vom September 2011 folgerichtig erkannt, dass gentechnisch veränderter Pollen kein 'natürlicher Bestandteil' von Honig sind! Das passt den Lobbyisten der Gentechnik- und Nahrungsmittelindustrie nicht und so soll dieses Urteil jetzt per Richtlinie außer Kraft gesetzt werden."

Die europäische Imkerei würde dadurch ihrer Möglichkeiten beraubt, sich mittels entsprechender Kennzeichnung gegen eine Verunreinigung ihres Produkts durch GVO zu wehren. Damit verbunden nehme man letztlich dem Konsumenten seine Wahlfreiheit, da Gentechnikbestandteile vermehrt im Honig, insbesondere in Import-Honig aus Drittstaaten, enthalten wären, aber nicht deklariert würden. "Ich erwarte, dass insbesondere die EU-Abgeordneten der Regierungsparteien den Vorschlag klar ablehnen. Denn es hilft den Bürgern nichts wenn man sich in der Öffentlichkeit gentechnikkritisch äußert, aber dann nicht entsprechend abstimmt", so Obermayr abschließend.

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