VP-Leeb: Rot und Grün kalmieren gemeinsam bei VÖM Förderung für jeweilige Eigeninteressen

Wien (OTS) - "Dass die SPÖ weiterhin ihrem Verbündeten Josef Sopper seine Subvention zukommen lassen will, ist klar. Dass die Grünen immer gerne inhaltlich Einfluss auf die Kunst- und Kulturszene nehmen wollen, ist auch kein Geheimnis. Beides lässt sich durch einen Kompromiss in Sachen VÖM Förderung trefflich vereinen und als Koalitionsharmonie verkaufen. Die Realität sieht freilich anders aus", so ÖVP Wien Kultursprecherin Gemeinderätin Isabella Leeb in Reaktion auf die heutige Aussendung von Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny und des Grünen Kultursprechers Klaus Werner-Lobo.

Die heute von Rot und Grün gemeinsam verkündete "Neuorganisation" geht klar an der Kritik und am Auftrag des vernichtenden Kontrollamtsberichtes der VÖM (Vereinigte Österreichische Musikförderer) vorbei.

"Unbestritten ist Walter Gröbchen als Musikexperte und auch sein Einsatz für einen Beirat bei VÖM ist durchaus lobenswert. Ein solcher Beirat wurde vom Kontrollamt allerdings nie verlangt, sondern basiert eher auf dem Wunsch des Grünen Kultursprechers Klaus Werner-Lobo, unliebsame Überraschungen wie beispielsweise Auftritte der Band "Die Hinichen" schon im Vorfeld zu verhindern", so Leeb weiter.

Und auch eine Umstrukturierung war nicht der Auftrag des Kontrollamts. Vielmehr wurden eine vollkommen undurchsichtige Buchhaltung und das komplette Fehlen eines lückenlosen Kassabuchs bemängelt. Es wurde sogar empfohlen eine qualifizierte Person mit der Buchhaltung zu beauftragen.

"All das ist aber offensichtlich nicht gewährleistet. Vielmehr steht im Subventionsakt lediglich sehr vage etwas von Umstrukturierung und einem Beirat. Da damit aber die ordnungsgemäße Kontrolle der Verwendung der Subventionsmittel noch nicht garantiert werden kann, wird die ÖVP diesem Subventionsansuchen auch nicht zustimmen", so Leeb abschließend.

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