ARBÖ: Klares Nein zu Mehrbelastungen

Autofahren darf nicht zum Luxus werden

Wien (OTS) - Für ARBÖ-Generalsekretär Mag. Gerald Kumnig ist klar, dass der vorliegende Gesetzesentwurf zum Abgabenänderungsgesetz 2014 so nicht vom Parlament abgesegnet werden darf: "Unter dem Deckmantel der Ökologisierung werden hier die Autofahrer und Pendler massivst zur Kasse gebeten, damit die Regierung die Budgetlöcher stopfen kann. Das ist sozial unausgewogen, trifft es doch jene Menschen die das Auto tagtäglich für die Arbeit brauchen."

Die Berechnung zur Normverbrauchsabgabe (NoVA) zu vereinfachen, ist grundsätzlich ein guter Ansatz, aber nur solange nicht über die Hintertür massive Erhöhungen das Ziel sind. Insbesondere die neue Berechnungsformel und die Anhebung des NoVA-Höchstsatzes von 16 auf 30 Prozent werden vom ARBÖ abgelehnt.

"Vielmehr sollte die Regierung umweltfreundliche Fahrzeuge wie Hybrid- und Elektrofahrzeuge noch stärker fördern, sie macht aber genau das Gegenteil. So wird der Umweltbonus mit 31.12.2014 überhaupt abgeschafft", kritisiert ARBÖ-Generalsekretär Mag. Kumnig weiters.

Da geht es nicht um einen Bagatellbetrag, sondern um zig Millionen Euro auf Kosten der Autofahrer. Für den ARBÖ kann es daher nur heißen, zurück an den Start und neu verhandeln. "Mit den Belastungen muss endlich Schluss sein, die 4,5 Millionen Autobesitzer können nicht auf Dauer permanent zur Budgetkonsolidierung herangezogen werden. Da beißt sich ja die Katze in den Schwanz, denn auch andere Wirtschaftsbereiche leiden darunter, leben doch rund 400.000 Menschen direkt oder indirekt von der Automobilindustrie", betont ARBÖ-Generalsekretär Mag. Kumnig abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ARBÖ Presse & Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: (++43-1) 891 21-298
presse@arboe.at
www.arboe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NAR0001