Lichtenecker: Regierung verspielt leichtsinnig Standortfaktor Rechtssicherheit - Finger weg von der GmbH "light"

Grüne: UnternehmerInnen brauchen Rechtssicherheit, Planbarkeit und bessere Rahmenbedingungen

Wien (OTS) - "Der Zick-Zack-Kurs der Regierung in Sachen GmbH-Reform ist unverständlich und verunsichert viele UnternehmerInnen, die sich auf die seit Juli 2013 geltende Rechtslage verlassen haben. Es kann nicht sein, dass innerhalb weniger Monaten das Gesellschaftsrecht zweimal entscheidend geändert wird. Wir Grüne unterstützen den Ruf vieler UnternehmerInnen, die Gmbh "light" in dieser Form beizubehalten und fordern die Regierung auf, den wichtigen Standortfaktor Rechtssicherheit nicht leichtsinnig zu verspielen", betont Ruperta Lichtenecker, Wirtschaftssprecherin der Grünen.

"Österreich braucht bessere Rahmenbedingungen für GründerInnen, denn sie gestalten mit ihren innovativen Geschäftsideen den Wirtschaftsstandort Österreich entscheidend mit. Ein Ziel der GmbH-Reform vom Juli 2013 lag gerade darin, Unternehmensgründungen zu erleichtern und Start-ups und JungunternehmerInnen beim Schritt in die Selbständigkeit zu unterstützen. Dieses Ziel darf auch aus "steuerlichen Erwägungen" - wie es im Begutachtungsentwurf als Begründung für die jetzige unverständliche Vorgangsweise zu lesen ist - nicht aus den Augen verloren werden", betont Lichtenecker.

"Neben der GmbH light warten aber auch eine Reihe von anderen Maßnahmen zur Unterstützung von UnternehmerInnen auf ihre Umsetzung. Denn eine ausreichende soziale Absicherung von UnternehmerInnen, der Abbau der Bürokratie, die Entrümpelung der Gewerbeordnung und innovative Finanzierungsmodelle - Stichwort Crowdfunding - sind mindestens genauso wichtig um Menschen für den Schritt in die Selbständigkeit zu begeistern", sagt Lichtenecker.

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