FPÖ-Walter Rosenkranz: Budgetverschleierung im Burgtheater

Nicht Fehlverhalten einer einzelnen Person

Wien (OTS) - "Der wahre Hintergrund für die Schlagzeilen rund um das Wiener Burgtheater dürfte sein, dass bei der Budgetierung Verschleierungen entgegen den Grundsätzen einer ordentlichen Buchhaltung gemacht wurden", vermutet der FPÖ-Kultursprecher NAbg. Dr. Walter Rosenkranz Tricksereien, um die wirtschaftliche Situation des Burgtheaters besser darzustellen. "Anscheinend soll nunmehr mit dem Sündenbock der stellvertretenden Theaterdirektorin von der Tatsache abgelenkt werden, dass Betriebsausgaben, vor allem für Bühnenbilder, als Investition bezeichnet wurden. Dies ist so nicht haltbar - in Wirklichkeit wären das Betriebsausgaben und somit das Burgtheater noch tiefer in den roten Zahlen", stellt Rosenkranz klar.

Die Gebarungen des Burgtheaters werden inzwischen dem Vernehmen nach vom Rechnungshof überprüft. Rosenkranz erwartet sich davon eine RH-Kritik, dass Bundestheater-Holding-Chef Springer und Burgtheaterdirektor Hartmann diese Budgetverschleierung als Mitwisser gutgeheißen haben. "Das offizielle Budget ist ohnehin um Millionenbeträge erhöht worden, ohne dass eine Kontrolle durch das Parlament möglich ist. Daran kann man erkennen, wie dringend notwendig auch eine Reform des parlamentarischen Anfragerechts ist. Nur so können auch die zuständigen Minister an ihre Verantwortung erinnert werden", so Rosenkranz.

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