Fritz Karl ist Scotland Yards bester Mann "Inspektor Jury"

Auftakt zur neuen ORF/ZDF-Reihe um bizarre Mordfälle in Großbritannien am 15. Jänner in ORF 2

Wien (OTS) - Scotland Yard setzt bei ungewöhnlichen Mordfällen gern den besten Mann ein: Und der ist niemand Geringerer als Fritz Karl. Als "Inspektor Jury" geht der Austro-Publikumsliebling in der Auftaktfolge zur gleichnamigen neuen ORF/ZDF-Reihe am Mittwoch, dem 15. Jänner 2014, um 20.15 Uhr in ORF 2 - zu sehen als deutsche Erstausstrahlung - auf Verbrecherjagd. Und damit erwarten das Fernsehpublikum mysteriöse Mordgeschichten vor einer malerischen Kulisse Großbritanniens, gespickt mit trockenem Humor und getragen von eigenwilligen Charakteren. Für den ersten Krimi, in dem sich alles um einen "Toten im Pub" dreht, erhält Karl Unterstützung bei seinen Ermittlungen von seinem leicht hypochondrischen Assistenten Alfred Wiggins (Arndt Schwering-Sohnrey). Unter der Regie von Adolf-Grimme-Preisträger Edzard Onneken standen in weiteren Rollen für diesen deutsch-österreichischen Krimi im Südwesten Englands u. a. Götz Schubert, Julia Brendler, Bernhard Schir, Katharina Thalbach, Julia Stemberger und Peter Lerchbaumer vor der Kamera. Das Drehbuch stammt von Günter Knarr nach Motiven des Bestsellers von Martha Grimes ("Inspektor Jury schläft außer Haus"), die seit mehr als 30 Jahren für ihre klassischen Kriminalromane nicht nur den englischen, sondern auch dem deutschsprachigen Leserinnen und Lesern bekannt ist.

Fritz Karl über Inspektor Jury: Melancholie, Tempo und Leichtigkeit

Fritz Karl über die Vorbereitungen zu seiner Rolle: "Durch das Angebot, den englischen Inspektor Jury zu spielen, bin ich auf die Krimis von Martha Grimes aufmerksam geworden - und habe mich durch etliche ihrer Fälle gelesen. Der "einsame Wolf" Jury bietet dem Leser eine großartige Projektionsfläche, jeder kann sich "seinen" Jury erschaffen. Jury sieht gut aus, lebt aber ohne Beziehung und hat offensichtlich auch Probleme, sich für eine Frau zu öffnen. Es gab da eine Frau in seinem Leben, die aber sterben musste - wofür Jury sich schuldig fühlt. Deshalb trägt er auch keine Waffe. Jury ist ein Einzelgänger, umgeben von skurrilen Figuren. Mehr weiß der Leser nicht über ihn. Ich konnte also einen Charakter, einen Jury schaffen. Das ist eine der schönsten Aufgaben für einen Schauspieler." Ob es Parallelen zwischen Rolle und Person gibt? "Jury ist ganz das Gegenteil von mir selbst. Ich bin ein Naturmensch, gehe Ski fahren, angeln, habe gerne meine Familie um mich, bin gesellig, und ich lebe in einer glücklichen Beziehung. Es war sehr spannend, mir den Jury zu erarbeiten - bei der Körperhaltung angefangen. Ich wohnte während der Dreharbeiten sehr einsam in einem Haus direkt am Meer, acht Meilen vom nächsten Haus entfernt. Am Abend habe ich den Kamin geheizt und dem Wind und den Wellen zugehört. Das hat mich Jury schon auch nähergebracht. Was uns beide verbindet, ist die Leidenschaft und Kenntnis guter Literatur." Und weiter über das Besondere an der Reihe: "Beim Dreh in England haben wir ein tolles Kostümdesign gehabt - man kleidet sich in England doch noch anders als in Deutschland oder Österreich. Ich war ein paar Tage vorher schon da, um mich einzustimmen, und habe meistens auch meine drehfreie Zeit dort verbracht. Für mich haben die "Inspektor Jury"-Romane - und damit auch die filmische Adaption - viel von den urtypischen englischen Krimikomödien, wie die Fälle von Agatha Christie mit ihren unvergesslichen Figuren Miss Marple oder Hercule Poirot. Auch hier geht es mehr um die Lösung der Fälle, die Fähigkeit der Ermittler, das Rätsel zu knacken. Trotz seiner Melancholie hat Jury Tempo und Leichtigkeit. Das ist Jurys Stärke. Mit einem altmodischen Notizblock ausgestattet und einem guten Gespür für Menschen, findet er am Ende die Lösung der Fälle."

Mehr zum Inhalt

Auf ungewöhnliche, oft auch mysteriöse Mordfälle im Süden Englands setzt Scotland Yard seinen besten Mann an: Inspektor Richard Jury (Fritz Karl), begleitet von seinem stets erkälteten Assistenten Sergeant Wiggins (Arndt Schwering-Sohnrey). Mehrere ungewöhnliche Morde bringen den idyllischen südenglischen Ort Long Piddleton in Aufruhr. Opfer sind unbekannte Männer, die im Ort zu Besuch waren. Verdächtige gibt es viele, denn hinter der liebevollen Fassade einiger Bewohner tun sich wahre Abgründe auf. Die Halbschwestern Isabel (Julia Stemberger) und Vivian Rivington (Julia Brendler), der redselige Pfarrer Smith (Peter Lerchbaumer), der sarkastische Dorfarzt Appleby (Christoph Tomanek), der schauspielernde Wirt Matchett (Bernhard Schir), der schwule Antiquitätenhändler Trueblood (Anatole Taubman), die standesbewusste Hobbykriminologin Tante Agatha (Katharina Thalbach): Alle verhalten sich sonderbar. Bei seinen Ermittlungen greift Inspektor Jury zum ersten Mal auf die Hilfe des hochintelligenten Adeligen Melrose Plant (Götz Schubert) zurück, den er zunächst für einen besserwisserischen reichen Schnösel hält. So verschieden die beiden sind, so uneinig sind sie auch in ihren Methoden. Dennoch freunden sich die beiden an. Nur zu dumm, dass beide derselben Frau, der schönen Vivian Rivington, zugeneigt sind. Und ausgerechnet diese gerät in einem dramatischen Showdown in Lebensgefahr.

"Inspektor Jury - Der Tote im Pub" ist eine Koproduktion des ZDF mit Crazy Film GmbH sowie epo-film produktionsgesellschaft und dem ORF, gefördert mit Mitteln des Fernsehfonds Austria.

"Inspektor Jury - Der Tote im Pub" ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand und auch als Live-Stream abrufbar.

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