Die Zukunftsvisionen der Jungen - Young Science fördert den Forscherdrang von Schülerinnen und Schülern

Wien (OTS) - Zum Abschluss der Praktika im Rahmen der Initiative "Gemeinsam für nachhaltige Entwicklung - The Future We Want" lud Young Science im Auftrag des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung am 13. Jänner 2014 zur Festveranstaltung an der Technischen Universität Wien.

Im Sommer 2013 hatten 100 österreichische Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ein vier- bis achtwöchiges Praktikum im Bereich Nachhaltigkeit zu absolvieren. Sie arbeiteten dabei Seite an Seite mit Forscherinnen und Forschern an Universitäten, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen. Gefördert wurden diese Praktika über die Serviceplattform Young Science www.youngscience.at, die vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung finanziert und in der OeAD-GmbH angesiedelt ist. Eine Rückschau zur Praktikumsinitiative bot die Festveranstaltung am 13. Jänner 2014, im Kuppelsaal der Technischen Universität Wien.

Bestes Paper für grüne Verpackung

Während des Praktikums konnten die Jugendlichen die österreichische Nachhaltigkeitsforschung in den diversen Fachbereichen kennen lernen. Die Themen reichten dabei von Öko-Marketing über Facility Management, die Konzeption von Lehrveranstaltungen bis hin zu Weltraummüll. Ihre eigenen Erfahrungen und Visionen hielten die Schülerinnen und Schüler dabei in Praktikumsberichten fest, wovon die 25 besten Berichte in der OeAD-Publikation "Gemeinsam für nachhaltige Entwicklung" abgedruckt wurden. Herausgeber/innen sind OeAD-Geschäftsführer Hubert Dürrstein und Petra Siegele, Leiterin des Bereichs Zusammenarbeit von Wissenschaft und Schule in der OeAD-GmbH. Die Publikation kann über den Studienverlag oder den gut sortierten Buchhandel bezogen werden.

Den mit 3.000 Euro dotierten Best Paper Award erhielt Lisa Köck für ihren Bericht "Green Marketing", die sich für diese "unglaubliche Möglichkeit" herzlich bedankt. Dürrstein betont die Wichtigkeit derartiger Initiativen: "Wir stärken damit die so wichtige Schnittstelle zwischen Schulen und Hochschulen und bieten jungen Menschen frühzeitig Einblicke in die Arbeit der Wissenschaftler/innen."

Nachhaltigkeit geht uns alle an

Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung war die Keynote von Sabine O'Hara, Dekanin des College of Agriculture, Urban Sustainability and Environmental Sciences/Washington, DC. O'Hara ist Umweltökonomin und Agrarwissenschaftlerin und arbeitet zu nachhaltiger Wirtschaftsentwicklung und globaler Bildung. In ihrer Keynote betont sie, dass Nachhaltigkeit nicht global sei, vielmehr sei sie lokal und zwar lokal ganz unterschiedlich. Gute Lösungen sind "eingebunden in den kulturellen und sozialen Kontext". Sie ermutigt dazu, "eigene Antworten stets zu hinterfragen" und spricht diese Fähigkeit vor allem jungen Menschen zu. Ohne konkrete Umsetzung gehe es nicht, betont die Umweltökonomin und diese Lösungen müssten von den Menschen, die sie betreffen, akzeptiert werden, damit sie funktionierten. "Wenn Sie das nächste Mal eine Idee haben, die die Welt besser macht, springen Sie auf den Zug auf: Don't miss the train. Jump on it!", motiviert O'Hara.

Wie diese Umsetzung aussehen kann, diskutierte Sabine O'Hara anschließend mit Alexia Fürnkranz-Prskawetz (Demografin und Wirtschaftsmathematikerin, TU Wien), Melanie Pichler (Politologin, Universität Wien), Marie Celine Loibl, Leiterin des Forschungsprogramms Sparkling Science im Wissenschaftsministerium) und Andreas Reiter (Zukunftsforscher, ZTB Zukunftsbüro Wien). Thema war "Ein Planet am Rande der Belastbarkeit: Tu was! Aber was?". Durch das Programm führte Ö1-Wissenschaftsjournalist Martin Haidinger.

Die OeAD-GmbH ist die österreichische Agentur für internationale Mobilität und Kooperation in Bildung, Wissenschaft und Forschung. Österreichweit sind 201 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim OeAD beschäftigt. Das Gesamtbudget des OeAD für 2014 beträgt 53,5 Mio. Euro. Für Stipendien- und Förderprogramme stehen rund 42,4 Mio. Euro zur Verfügung. Gesellschafter ist das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft. www.oead.at

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