AKNÖ warnt: Hubschraubereinsätze können teuer werden

Bergekosten nicht von Sozialversicherung gedeckt

Wien (OTS/AKNÖ) - Jährlich werden tausende verunglückte SkifahrerInnen von Österreichs Pisten geborgen. Später erhalten sie oft Rechnungen über mehrere tausend Euro. Und bleiben im schlimmsten Fall darauf sitzen. Die AKNÖ rät, vorzusorgen.

"Eine Bergung von einer Skipiste kann ins Geld gehen", warnt AKNÖ-Experte Josef Fraunbaum. "Die Gebietskrankenkasse kann laut Gesetz bei Unfällen in Ausübung von Sport und Touristik weder die Bergekosten noch die Kosten für die Beförderung ins Tal übernehmen. Es kann also passieren, dass man auf den Kosten sitzen bleibt." Der Experte rät Skibegeisterten, vorzusorgen.

Oftmals beinhaltet eine Mitgliedschaft in einem Sport- oder Naturfreundeverein oder der Schutzbrief eines Automobilclubs eine Bergekostenversicherung. Über den NÖ Familienpass des Landes kann eine Unfallversicherung für Kinder abgeschlossen werden. Auch bei Kreditkarten oder Versicherungen könnte diese im Angebot enthalten sein.

Bevor man sich auf die Piste wagt, ist es empfehlenswert, die Versicherungsbedingungen oder die Allgemeinen Geschäftsbedingungen durchzulesen, sich zu erkundigen oder gegebenenfalls für einen geeigneten Versicherungsschutz zu sorgen.

Rückfragen & Kontakt:

AKNÖ-Sozialrecht, Josef Fraunbaum
01/58883 - 1418
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