EANS-Adhoc: ANDRITZ AG: - Weitere finanzielle Vorsorgen für Zellstoffprojekt in Südamerika - Vorläufige Ergebnisse 2013 der ANDRITZ-GRUPPE: Umsatz zwischen 5,7 und 5,8 Mrd. Euro, EBITA von rd. 160 MEUR erwartet - Vorläufiger Auftragseingang 2013 erreicht rd. 5,5 Mrd. Euro - gute Entwicklung im 4. Quartal 2013

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Sonstiges
13.01.2014

Graz, 13. Jänner 2014. Der internationale Technologiekonzern ANDRITZ gibt adhoc bekannt, dass im Zusammenhang mit Lieferungen für ein Zellstoffwerk in Südamerika weitere finanzielle Vorsorgen im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich notwendig sind, die das Ergebnis der ANDRITZ-GRUPPE im 4. Quartal 2013 und damit auch für das Gesamtjahr 2013 deutlich negativ beeinflussen.

Grund dafür sind zusätzliche Projektkostenüberschreitungen, die zum einen aus Streiks auf der Baustelle und zum anderen aus Mehraufwendungen für Errichtung und Montage resultieren. Weitere finanzielle Vorsorgen sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar, können aber nicht ausgeschlossen werden. Die Inbetriebnahme der Anlage wird voraussichtlich noch im 1. Quartal 2014 erfolgen.

Unter Berücksichtigung aller für das Zellstoffprojekt in Südamerika im Jahr 2013 vorgenommenen finanziellen Vorsorgen wird das EBITA der ANDRITZ-GRUPPE 2013 voraussichtlich rd. 200 MEUR bzw. nach Abzug der bereits im 3. Quartal 2013 angekündigten Rückstellungen für geplante strukturverbessernde Maßnahmen beim 2013 von ANDRITZ erworbenen Schuler-Konzern rd. 160 MEUR betragen (2012: 357,8 MEUR). Der Umsatz der ANDRITZ-GRUPPE wird 2013 voraussichtlich zwischen 5,7 und 5,8 Mrd. Euro liegen (2012: 5.176,9 MEUR).

Der Auftragseingang der Gruppe betrug im 4. Quartal 2013 rd. 1,5 Mrd. Euro, womit der vorläufige Auftragseingang der Gruppe 2013 rd. 5,5 Mrd. EUR erreicht. Dies bedeutet einen Anstieg um rd. 12% gegenüber dem Vorjahr (2012: 4.924,4 MEUR).

Die endgültigen Ergebnisse und Detailinformationen zum Geschäftsjahr 2013 werden wie geplant am 28. Februar 2014 veröffentlicht.

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Die ANDRITZ-GRUPPE
Die ANDRITZ-GRUPPE ist einer der weltweit führenden Lieferanten von Anlagen, Ausrüstungen und Serviceleistungen für Wasserkraftwerke, die Zellstoff- und Papierindustrie, die Metall verarbeitende Industrie und Stahlindustrie, die kommunale und industrielle Fest-Flüssig-Trennung sowie die Produktion von Tierfutter- und Biomassepellets. Darüber hinaus bietet ANDRITZ weitere Technologien an, unter anderem für die Bereiche Automatisierung, Pumpen, Anlagen für Vliesstoffe und Kunststofffolien, Dampfkesselanlagen, Biomassekessel und Gasifizierungsanlagen für die Energieerzeugung, Rauchgasreinigungsanlagen, Anlagen zur Produktion von Faserplatten (MDF), thermische Schlammverwertung sowie Biomasse-Torrefizierungsanlagen. Der Hauptsitz des börsennotierten internationalen Technologiekonzerns, der rd. 23.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, befindet sich in Graz, Österreich. ANDRITZ verfügt über mehr als 220 Produktionsstätten sowie Service- und Vertriebsgesellschaften auf der ganzen Welt.

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