Onodi: Ambulanzgebühr ist klar abzulehnen

Maßnahme würde vor allem die Schwächsten treffen

St. Pölten (OTS/SPI) - Ein klares "Nein" kommt von der Gesundheitssprecherin der SPÖ-Niederösterreich, LAbg. Heidemaria Onodi, zur derzeit immer wieder aufflammenden Diskussion um die Wiedereinführung der Ambulanzgebühren. "Eine derartige Maßnahme ist klar als unsozial abzulehnen, weil sie die Schwächsten in der Gesellschaft treffen würde. Es kann nicht angehen, dass Menschen die Hilfe brauchen, sich erst überlegen müssen, ob sie sich diese Hilfe auch leisten können", so die SPNÖ-Mandatarin. "Die Verbesserung der Koordinierung der verschiedenen Bereiche des Gesundheitssystems ist mit der von Minister Stöger initiierten Gesundheitsreform bereits auf einem guten Weg. Es ist wichtig und richtig, dass hier konstruktiv weiter gearbeitet wird. Neue Belastungen für die Patientinnen und Patienten können aber keinesfalls die Lösung sein", macht LAbg. Onodi deutlich.

Klar abzulehnen ist für LAbg. Heidemaria Onodi auch die Diktion, in der die Diskussion teilweise geführt wird: "Wenn hier kürzlich davon gesprochen wurde, dass diejenigen, die 'unnötig' eine Spitalsambulanz aufsuchen würden unsozial seien, so ist das auf das Deutlichste zurückzuweisen! Es kann PatientInnen, die mit gesundheitlichen Problemen und Schmerzen und damit natürlich verbundenen Ängsten ärztliche Hilfe suchen, ja wohl kaum zugemutet werden, dass sie selber die Schwere einer Erkrankung diagnostizieren und dann entscheiden, wo die Behandlung aus medizinischer Sicht am besten erfolgen kann", so Onodi abschließend.

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