Transparentes und verantwortungsvolles Handeln schafft Vertrauen

Wien (OTS) - Fünf internationale Organisationen veröffentlichen gemeinsamen Ethik-Handlungsrahmen für das Gesundheitswesen. Österreichs pharmazeutische Industrie ist seit Jahren Vorreiterin bei Transparenz und verantwortungsvollem Handeln.

Fünf internationale Organisationen aus dem Gesundheitswesen bieten mit einem gemeinsam erarbeiteten, offenen Handlungsrahmen einen Leitfaden für ethisches Handeln. Er integriert die individuellen Verhaltenscodizes und Grundsätze der Organisationen und soll Vereinen, Organisationen und Gruppen, die im Gesundheitswesen tätig sind, als Vorlage für die Erarbeitung eigener Vorgaben dienen. Die pharmazeutische Industrie in Österreich sieht sich dabei als Vorreiterin bei der freiwilligen Selbstbeschränkung und beweist mit dem Pharmig-Verhaltenscodex ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein in ihrer Rolle als Partnerin im Gesundheitswesen.

"Gesundheit ist ein individuelles Gut. Jeder ist zu einem guten Teil selbst dafür verantwortlich, mit seiner Gesundheit achtsam zu sein. Um diese Eigenverantwortung wahrzunehmen, müssen Patienten aber darauf vertrauen können, richtige und fundierte Informationen für ihre Entscheidungsfindung zur Verfügung zu haben. Eine verantwortungsvolle und transparente Zusammenarbeit aller Systempartner, wie pharmazeutische Industrie, Ärzte und Pflegepersonal unterstützt dabei die Patientenversorgung auf höchstem Niveau", kommentiert Dr. Jan Oliver Huber, Generalsekretär der Pharmig, die Veröffentlichung des internationalen ethischen Handlungsrahmens.

Für Österreichs pharmazeutische Industrie hat dieser allgemein gefasste Handlungsrahmen keine unmittelbaren Auswirkungen, denn der Pharmig-Verhaltenscodex integriert weit umfangreicher und detaillierter die darin angeführten Themenbereiche wie die Zusammenarbeit mit Patientenorganisationen, Angehörigen der Fachkreise und Institutionen, Ethik und Transparenz in der klinischen Forschung und Regeln für die Information über Arzneimittel.

Dennoch sieht Huber die Veröffentlichung dieses internationalen Consensus-Papiers als wichtiges Zeichen: "Wenn wir auch einzelne, nationale Richtlinien haben, die täglich gelebt werden, so ist dieser Handlungsrahmen ein klares und vor allem weltweites Zeichen, welchen Stellenwert Ethik und Verantwortung im Gesundheitswesen haben."

Mehr Informationen zum "Consensus Framework for Ethical Collaboration between Patients' Organisations, Healthcare Professionals and the Pharmaceutical Industry" finden Sie hier.

Über die Pharmig: Die Pharmig ist die freiwillige Interessenvertretung der österreichischen Pharmaindustrie. Derzeit hat der Verband 120 Mitglieder (Stand Jänner 2014), die den Medikamenten-Markt zu fast 100 Prozent abdecken. Die Mitgliedsunternehmen der Pharmig bieten Arbeitsplätze für ca. 10.000 Beschäftigte.

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