Stadler: Wir sind noch lange nicht am Ende des Weges

125 Jahre geeinte Sozialdemokratie - Festakt am Geburtsort in Hainfeld

St. Pölten, (OTS/SPI) - "In Hainfeld wurde vor 125 Jahren der Grundstein für die Sozialdemokratie und damit eine Gesinnung gelegt, die nicht nur für das 19. und das 20. Jahrhundert, sondern auch für die Zukunft Bedeutung haben wird", so Niederösterreichs SPÖ-Landesparteivorsitzender Bgm. Mag. Matthias Stadler im Zuge seiner Ausführungen bei der Jubiläumsveranstaltung der SPÖ am Samstag, den 11. Jänner 2014, in Hainfeld.

"125 Jahre Sozialdemokratie bedeuten eine abwechslungsreiche und turbulente Zeit mit vielen Auf und Ab's. - wir befinden uns aber sicher nur an einer Zwischenstation. Das solidarische Miteinander, die Gedanken der Gerechtigkeit und des Friedens sind Grundwerte, an denen wir uns ausrichten und ich sehe uns und unsere Arbeit noch lange nicht am Ende des Weges. Es liegt wahnsinnig viel vor uns! Die Sozialdemokratie hat Zukunft, ist Zukunft - wenn wir zielstrebig alle jene wichtigen gesellschaftspolitischen Anliegen verfolgen, wie wir es auch in der Vergangenheit getan haben", platziert Stadler auch einen demonstrativ positiven Ausblick in die Zukunft. Stadler:
"Wichtig ist darauf zu schauen, dass die Kluft zwischen arm und reich nicht größer wird. Sozialdemokratische Grundrechte auf Arbeit, leistbares Wohnen und Bildung sind heute genauso aktuell wie vor Jahrzehnten. Vieles wurde erreicht, wie beispielsweise Pensionen, Arbeitslosengeld, Gesundheitsversorgung oder soziale Sicherheit -aber wir müssen den Gipfel immer wieder aufs Neue erklimmen. Das kann Jahre und Jahrzehnte dauern , wir sind eben noch nicht am Ende des Weges."

Im Ausblick auf die Europawahlen merkte der SPNÖ-Vorsitzende an, dass "Europa eine wirkliche Sozialunion für die Menschen werden müsse. Dafür gelte es die Sozialdemokratie auf europäischer Ebene zu stärken und dies bleib auch eine wichtige Aufgabe für die Zukunft. Auf neue Situationen und Herausforderungen sei auch die Kommunikation auszurichten". "Wir müssen mehr junge Menschen für unsere Anliegen gewinnen, wir brauchen eine neue Durchflutung der Gesellschaft mit sozialdemokratischen Gedanken. Gefordert ist, die Menschen abzuholen im direkten Gespräch, bei Hausbesuchen und mit neuen Kommunikationsmitteln und -wegen", so der SPNÖ-Vorsitzende.

"Die Vergangenheit hat jedenfalls gezeigt, dass sich die Sozialdemokratie niemals von ihrem überzeugten Weg abbringen ließ, viele engagierte Menschen haben dafür auch mit ihrem Leben bezahlt. Auch das ist die Botschaft für die Zukunft. Wir brauchen auch eine Repolitisierung der Gesellschaft. Wir müssen den Menschen das unter die Haut bringen, was wir uns für sie wünschen und was wir planen. In unseren Herzen soll das Wollen vorhanden sein, es möge uns gelingen, die Menschen wieder zu emotionalisieren - gerade angesichts des heurigen 125-Jahr-Jubiläums. Damit soll diese Feierstunde auch eine Motivation für die eigene Bewegung sein", so Stadler abschließend. (Schluss) fa

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