FPÖ-Ragger: "So darf Behörde keinen Betrieb umbringen"!

Land wird alle Möglichkeiten prüfen, um St. Veiter Tischlerei zu retten

Klagenfurt (OTS) - "Es ist unfassbar, dass die St. Veiter Behörden in einer Zeit, in der wir eine Rekordarbeitslosigkeit haben, diese noch weiter erhöht, indem sie eine 110 Jahre bestehende Tischlerei umbringen. Das Land wird alle rechtlichen Möglichkeiten prüfen, damit doch noch eine Genehmigung für die Tischlerei Walter Ebner erteilt wird und zwölf Arbeitsplätze erhalten werden", teilt der Referent für Gewerberecht LR Mag. Christian Ragger am Sonntag mit.
Bisher wurde die Causa nicht an das Land herangetragen. Als Oberbehörde werde es jetzt sofort eingreifen. Es sollte jedenfalls eine Wiederaufnahme des Verfahrens angestrebt werden. "Das versteht doch kein Mensch, dass ein Betrieb 100 Jahre lang existiert und man dann plötzlich draufkommt, dass eine Bewilligung fehlt".
Diese empörende Fall zeige, dass eine Zentralisierung von gewerbe-rechtlichen Verfahren beim Land notwendig sei, um Einzelaktionen von einigen Beamten zu verhindern, welche nicht erkannt haben, dass die Erhaltung von Arbeitsplätzen ein vordringliches Ziel sein muss.
"Wir müssen auch über eine Meldepflicht der Bezirkshauptmannschaften reden, wenn ihre Verfahren die Existenz eines Betriebes gefährden", betont Ragger. Keinem Unternehmen dürfe mehr dasselbe passieren wie der Tischlerei Firma Ebner. Ein solches alarmierendes Symptom von Wirtschaftsfeindlichkeit erfordere Gegenmaßnahmen, sodass es nie mehr auftreten könne.

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