FPÖ-Deimek zu deutschem Goldskandal: Auch in Österreich müssen Widersprüche geklärt werden!

Ex-Finanzminister Pröll und Fekter sowie OeNB-Gouverneur Nowotny haben Aufklärungsbedarf - Spindelegger muss handeln!

Wien (OTS) - Der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Gerhard Deimek nimmt die aktuellen Widersprüche rund um die Rückführung von Goldreserven der Deutschen Bundesbank zum Anlass, um auch Aufklärung über Österreichs Goldbestände einzufordern. Konkret gab die Deutsche Bundesbank vor dem Heiligen Abend letzten Jahres bekannt, dass Teile ihrer Goldreserven, die in den USA und Frankreich gelagert waren, nach Deutschland überstellt wurden. Anfangs hieß es, dass eine Sicherheitsfirma die in den USA gelagerten Originalbarren geschmolzen und dann nach Deutschland repatriiert habe. Nachdem Fragen auftraten, ob eine Sicherheitsfirma das überhaupt darf, wie die Seriennummern der alten und neuen Barren hießen etc. ruderte die Deutsche Notenbank nun zurück und meinte, die bisher gelieferten Barren, wären die Originalbarren.

Deimek, der auch Gründer der Initiative "Rettet unser österreichisches Gold" ist, hält fest: "Es zeigt sich in Österreich, Deutschland und auch der Schweiz, dass rund um das Thema Gold immer wieder ungeklärte Fragen auftauchen. Die miteinander inhaltlich unvereinbaren Aussagen der Bundesbank geben Spekulationen neue Nahrung und untermauern die Notwendigkeit transparenter Nationalbanken." Es gelte auch in Österreich die widersprüchlichen Angaben der früheren Finanzminister öffentlich aufzuklären. Konkret seien dies Josef Pröll und Maria Fekter,aber auch Nationalbankgouverneur (OeNB) Ewald Nowotny.

An der physischen Lagerung aller Bestände der OeNB in Österreich führe für die FPÖ kein Weg vorbei. De Gaulle habe es vorexerziert und Frankreichs Gold repatriiert. Auch die USA lagerten schließlich ihr Gold im Inland. "Das Beispiel der Deutschen Bundesbank und der sich vermutlich abzeichnende Skandal rund um ihre Goldbestände zeigen, dass Gold nur glänzt, wenn es tatsächlich physisch gehalten und im Inland gelagert wird. Hiermit fordere ich Finanzminister Michael Spindelegger auf, die politische Verantwortung anzunehmen und aktiv zu werden", schließt Deimek.

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