Obfrau des Gesundheitsausschusses meldet sich von ELGA ab

Wien (OTS) - Die Obfrau des parlamentarischen Gesundheitsausschusses NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein hat sich von ELGA abgemeldet. "Die elektronische Gesundheitsakte (ELGA) öffnet dem Datenmissbrauch Tür und Tor und führt zum gläsernen Patienten", so Belakowitsch-Jenewein. Alleine die Datenskandale der vergangenen Monate hätten deutlich gezeigt, wie fahrlässig mit sensiblen Daten umgegangen werde. Hier könne auch die Datenschutzverordnung der EU nichts ändern, begründete Belakowitsch-Jenewein ihre Abmeldung von ELGA.

Da sich das Opting-Out sehr kompliziert gestalte, sei Belakowitsch-Jenewein gerne bereit alle Bürger zu unterstützen, die sich ebenfalls nicht in das stögersche Überwachungsprogramm begeben wollen. "Trotz diese bewusst eingebauten Hürde empfehle ich allen Patienten sich ebenfalls abzumelden", betonte Belakowitsch-Jenewein.

"Die FPÖ fordert jedenfalls, dass man die Abmeldeformalitäten deutlich erleichtert und sich bei jeder Krankenkassenniederlassung unbürokratisch abmelden kann. Das Millionengrab ELGA hat bis heute einen dreistelligen Millionenbetrag verschlungen und kann nur als gigantischer Flopp auf Steuerzahlerkosten bezeichnet werden", so Belakowitsch-Jenewein.

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