"profil": Neue Details in der Affäre um die Entlassung von Ex-Burg-Geschäftsführerin Silvia Stantejsky

Fünfstelliger Euro-Betrag aus den Theaterbudgets auf das Privatkonto überwiesen

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, wurde die Vizedirektorin und frühere Geschäftsführerin des Burgtheaters, Silvia Stantejsky, bereits im November suspendiert, weil sich ein fünfstelliger Euro-Betrag aus dem Burgtheater-Budget auf ihrem Privatkonto gefunden hatte; die Ex-Geschäftsführerin habe diese Überweisung nicht zufriedenstellend erklären können, daher wurde sie von Burg-Chef Matthias Hartmann entlassen. Stantejskys Anwältin Isabell Lichtenstrasser betont, dass es sich "bei der Überweisung vom Burgtheater an Frau Mag. Stantejsky" um die Rückzahlung von Beträgen gehandelt habe, die Stantejsky "aus ihrem Privatvermögen dem Burgtheater vorgestreckt hat. Dies ist dem Burgtheater bekannt. Frau Mag. Stantejsky wird deshalb von niemandem, auch nicht vom Burgtheater, vorgeworfen, sich hierdurch bereichert zu haben."

Fraglich bleibt nun, warum Hartmann, der als künstlerischer Geschäftsführer jede Zahlung über 10.000 Euro mitunterzeichnen muss, von diesen Unregelmäßigkeiten nichts gewusst haben kann, wie er im "profil"-Interview sagt. Es gebe für ihn "keinen Grund, an der persönlichen Integrität meiner geschätzten Mitarbeiterin zu zweifeln". Ihre Entlassung sei "hoffentlich eine Zwischenmaßnahme, bis man die Dinge nachvollziehen kann".

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