PVÖ-Wohlmuth: FP-Neubauer beweist einmal mehr seine völlige Ahnungslosigkeit

Unter FPÖ-Regierungsbeteiligung gab es die schlimmsten Pensionskürzungen der Zweiten Republik

Wien (OTS/SK) - "Mit seinen heutigen überflüssigen Wortmeldungen beweist der blaue Seniorenvertreter Neubauer einmal mehr eindrucksvoll seine völlige Ahnungslosigkeit", kommentiert der Generalsekretär des Österreichischen Pensionistenverbandes (PVÖ) Andreas Wohlmuth die heutige Aussendung von FPÖ-Neubauer zum Thema Pensionen. "Es scheint Herrn Neubauer völlig entgangen zu sein, dass BM a.D. Rudolf Edlinger bereits im Oktober des Vorjahres einstimmig -also auch mit den Stimmen der FPÖ-Seniorenvertreter - zum Finanzreferenten des Seniorenrates gewählt wurde. Weiters dürfte der blaue Seniorenvertreter 'verschlafen' haben, dass der Seniorenrat zahlreiche, über das Arbeitsprogramm hinausgehende Forderungen an die neue Bundesregierung formuliert hat", bringt Wohlmuth FP-Neubauer auf den aktuellen Stand der österreichischen Tagespolitik. ****

"Mit seiner heutigen Aussendung offenbart Neubauer aber nicht nur seine Wissenslücken das aktuelle politische Geschehen betreffend. Er versucht auch die politischen Ereignisse der vergangenen zwei Jahrzehnte - bewusst oder aus Gründen der Verdrängung - zu verdrehen", kritisiert Wohlmuth. Und weiter: "Österreichs SeniorInnen haben nicht vergessen, dass Rudolf Edlinger in seiner Zeit als Finanzminister zahlreiche Verbesserungen für Österreichs PensionistInnen umgesetzt hat. Unter anderem ist mit 1. Jänner 2000 die wirksamste Steuerreform überhaupt in Kraft getreten, die damals jedem österreichischen Pensionisten pro Monat durchschnittlich 338 Schilling mehr Pension gebracht hat."

"Ganz im Gegensatz dazu haben Österreichs PensionistInnen unter den blauen Sozialministern die schlimmsten Pensionskürzungen der Zweiten Republik erleiden müssen. Dazu kamen noch zahlreiche Belastungen wie die Anhebung der Krankenversicherungsbeiträge, die Einführung der Ambulanzgebühr, etc.", erinnert Wohlmuth an die "schwarz-blaue Ära der sozialen Kälte" und betont abschließend: "Herr Neubauer hat in den vergangenen Monaten offensichtlich völlige Realitätsverweigerung in Sachen Seniorenpolitik betrieben." (Schluss)

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