SPÖ-Parlamentsklub gratuliert Nationalratspräsidentin Barbara Prammer zum 60. Geburtstag

470 Menschen aus Politik, Wissenschaft und Kultur feierten mit Barbara Prammer

Wien (OTS/SK) - Nationalratspräsidentin Barbara Prammer begeht am Samstag, 11. Jänner, ihren 60. Geburtstag. Sie ist seit 2006 Nationalratspräsidentin und damit die erste Frau an der Spitze des österreichischen Parlaments. Der Einladung des SPÖ-Parlamentsklubs zum Geburtstagsfest, das im Historischen Sitzungssaal des Parlaments stattfand, folgten am Donnerstag 470 prominente Gäste aus Politik, Kunst und Wissenschaft sowie zahlreiche Familienmitglieder und Freunde der Präsidentin - darunter Bundespräsident Heinz Fischer, Bundeskanzler Werner Faymann, zahlreiche aktive und ehemalige Mitglieder der Bundesregierung und Abgeordnete ebenso wie Pia Locatelli, die Ehrenvorsitzende der Socialist International Women, Oberrabiner Paul Chaim Eisenberg, der Karikaturist Gerhard Haderer und Life Ball-Organisator Gery Keszler. ****

"Das Grenzüberschreitende, das Öffnende waren Barbara Prammer seit ihren politischen Anfängen ein Anliegen. Das spiegelt sich auch in der Vielfalt an Gästen wider, die heute gekommen sind", hob SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder in seiner Begrüßung hervor. Schieder betonte, dass Prammers Wirken sich eindrucksvoll im Spannungsfeld zwischen Objektivität und politischer Überzeugung bewegt. "Barbara Prammer vereint als Präsidentin Gesinnung und Überparteilichkeit", so Schieder, der den persönlichen Werdegang Prammers als Spiegelbild für den Anspruch von sozialdemokratischer Politik als Politik der Chancengerechtigkeit hervorhob. Schieder lobte die politische Arbeit von Barbara Prammer und betonte vor allem ihre Verdienste in der Frauenpolitik, ihr internationales Engagement sowie die von ihr mit viel Engagement vorangetriebene demokratiepolitische, kulturelle und internationale Öffnung des Parlaments. "Als Nationalratspräsidentin, aber auch in ihrer persönlichen Geschichte hat Barbara Prammer gezeigt, dass Politik keine geschlossene Gesellschaft sein darf und kann, sondern immer bewusst auch Grenzen überschreiten muss", so SPÖ-Klubobmann und Gastgeber Schieder im Rahmen der Eröffnung des Festes.

Altkanzler Franz Vranitzky betonte in seiner Festrede die Bedeutung eines starken Europas, das auch Barbara Prammer stets ein Anliegen gewesen ist. Das europäische Modell müsse so weiterentwickelt werden, dass die Krisensymptome und Ursachen der Krisen so bekämpft werden, dass es zu einer tatsächlichen und nachhaltigen Stärkung unseres Systems in Richtung Krisenfestigkeit, Beschäftigungssicherheit und sozialem Frieden kommt. "Zur Vermeidung künftiger Krisen ist mehr Integration, mehr Gemeinschaftlichkeit, mehr Europa erforderlich als heute, nicht weniger. Nicht einmal gleich bleibend reicht aus", so Vranitzky und verwies auf Prammers politische Schwerpunktsetzung, stets das Morgen in den Vordergrund zu rücken. "Die Solidarität mit anderen Mitgliedern der europäischen Familie ist nicht etwa allein eine Frage des Anstands, sondern der Stärkung des Gemeinwohls, von dem letztlich alle, also auch wir, profitieren", erklärte der Altkanzler. Vranitzky wünschte der Nationalratspräsidentin dazu eine gute Hand und herzlich alles Gute zum Geburtstag.

Als Geburtstagsgeschenk wurde Barbara Prammer ein knapp 500-seitiges Buch mit dem Titel "Vielklang" überreicht, in dem 288 Weggefährten und Weggefährtinnen von UNO-General Ban Ki-moon über die chilenische Staatspräsidentin Michelle Bachelet und Bundeskanzler Werner Faymann bis zu Schulkolleginnen und -kollegen sowie Familienmitgliedern Texte, Fotos und Zeichnungen beigetragen haben. Die Schauspielerin Erika Pluhar und die Autorin Elfriede Hammerl lasen daraus ein Potpourri an Beiträgen.

Eine musikalische Würdigung erfuhr die Nationalratspräsidentin von der Gardemusik, die den eigens komponierten Barbara-Prammer-Marsch beim Festakt zur Uraufführung brachte. Weitere musikalische Überraschungen gab es von der Musikerfamilie Mosa Sisic und dem Saxofonisten Max the Sax. Der Vorstandsvorsitzende der Staatsdruckerei Robert Schächter überreichte Prammer eine Briefmarke der Sonderserie, die der Parlamentspräsidentin gewidmet ist.

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