Walser: Wurden Kopf und Sieber von Spindelegger zurückgepfiffen?

Grüne halten Angebot zur Zusammenarbeit in Sachen Modellregion aufrecht

Wien (OTS) - "Führende VertreterInnen der ÖVP haben in den vergangenen Wochen Modellregionen zur Erprobung der Gemeinsamen Schule gefordert. Das ist aufgrund der jetzigen gesetzlichen Bestimmungen nicht möglich. Deshalb habe ich einen entsprechenden Antrag vorbereitet und Abgeordnete aller Parteien eingeladen, diesen zu unterstützen. Die ersten Signale waren sehr positiv", so Harald Walser, Bildungssprecher der Grünen. "Leider hat Parteiobmann Michael Spindelegger die Vorschläge - etwa des Vorarlberger Landeshauptmanns Wallner - brüsk zurückgewiesen."

"Es ist bedauerlich, dass heute auch Karlheinz Kopf und Norbert Sieber per Aussendung meiner Einladung eine Absage erteilt haben", reagiert Walser auf eine Aussendung, wonach eine "Gesetzesänderung" derzeit "weder erforderlich noch sinnvoll" sei, obwohl für Montagnachmittag eine Gesprächsrunde ausgemacht war. Der Grüne Abgeordnete vermutet, dass dies auf Druck durch Parteiobmann Michael Spindelegger geschehen ist.

"Die beiden Abgeordneten verwechseln da zudem etwas", so Walser weiter: "Es geht bei meiner Initiative nicht um die Einführung der Gemeinsamen Schule, sondern ausschließlich darum, die Voraussetzung dafür zu schaffen, dass Modellregionen zur Erprobung eingerichtet werden. Das ist genau das, was ÖVP-Vertreterinnen und Vertreter aus Vorarlberg, Tirol, Salzburg, der Steiermark und Wien ebenfalls gefordert haben und was aufgrund der jetzigen gesetzlichen Regelungen noch nicht möglich ist. Trotz der ablehnenden Haltung von Kopf und Sieber halten wir Grüne das Angebot zur Zusammenarbeit aufrecht. Die Zukunft unserer Kinder ist zu wichtig", betont Walser.

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