AKS ad Spindelegger: Besser spät als nie!

Sturheit seitens der Bundes - VP in punkto Schulsystem ist unverständlich

Wien (OTS) - Nach den westlichen Bundesländern Vorarlberg, Tirol und Salzburg gibt es nun auch in der Steirer und Wiener Volkspartei Stimmen für Modellregionen zur Umsetzung der Gesamtschule. Doch die Bundespartei stellt sich weiterhin quer. "Wenn nun einige Landesparteien der ÖVP Modellregionen für die Umsetzung der Gesamtschule fordern, ist es einfach nur mehr peinlich, sich als Bundesparteichef gegen neue, progressive Denkansätze in den eigenen Reihen zu stellen. Dies geschieht einzig und allein, um an einem veralteten Bild des Schulsystems, in dem soziale Elitenbildung auf der Tagesordnung steht, festzuhalten", betont Claudia Satler, Bundesvorsitzende der Aktion kritischer Schüler_innen (AKS) ihr Unverständnis gegenüber der Volkspartei. ****

Wie es Unterrichtsministerin Gabriele Heinisch - Hosek (SPÖ) schon öfter angesprochen hat, muss es das Ziel sein, dass Schülerinnen und Schülern die Schultasche, Sitzenbleiben und Noten erspart werden. Dafür muss eine ganztägige Gesamtschule her, in der ein angenehmes Schulklima geschaffen werden kann, so dass niemand zurückbleibt, niemand unter dem irrsinnigen Notendruck leiden muss und man unbeschwert nach einem Schultag nach Hause gehen kann. "Man kann nur hoffen, dass sich durch das Umschwenken einiger Landesparteien der ÖVP tatsächlich einiges im maroden österreichischen Bildungssystem tut und bald von einer demokratischen, sozial gerechten und angstfreien Schule die Rede sein kann", fordert die Bundesvorsitzende abschließend.

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