Krist: Förderung des Multiversums in Schwechat durch das Sportministerium absolut gesetzeskonform

Grüne Vorwürfe gegen Ex-Sportminister Darabos haltlos - "Billiger Kriminalisierungsversuch zu politischen Zwecken"

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Sportsprecher Hermann Krist ist über die Vorwürfe des grünen Abgeordneten Brosz hinsichtlich der Finanzierung der Mehrzweckhalle "Multiversum" in Schwechat empört: "Die Vorwürfe gegen das Sportministerium und den damaligen Sportminister Norbert Darabos sind völlig haltlos. Es handelt sich um einen billigen Versuch, ein legitimes Vorgehen zu kriminalisieren, um daraus politischen Nutzen zu ziehen." Das Ministerium habe bei der Förderung des Multiversums in Schwechat absolut gesetzeskonform gehandelt, "die Förderungen wurden auch vom Finanzministerium genehmigt", stellt Krist klar. "Und Abgeordneter Brosz hat sich seinerzeit sogar für zusätzliche Förderungen eingesetzt", so Krist am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.****

Nach geltender Gesetzeslage darf nur die Errichtung von Sportstätten mit überregionaler bzw. internationaler Bedeutung durch den Bund gefördert werden. "Das ist beim Multiversum definitiv der Fall. Es würde wohl niemand behaupten wollen, dass die Tischtennis-Europameisterschaft, deren Austragung im Oktober letzten Jahres dort stattfand, nur für die Schwechater Bevölkerung von Bedeutung ist." Das Tischtennis-Zentrum der Werner-Schlager-Academy allein hätte nicht die Kapazitäten für ein solches Großereignis gehabt, gibt Krist zu bedenken. "Das Multiversum dient regelmäßig als Austragungsort überregionaler Sportveranstaltungen, so etwa für Volleyball- und Basketball- Länderspiele, die Tischtennis-Champions-League oder für Box-Europameisterschaftskämpfe." Dass das Multiversum als Mehrzweckhalle konzipiert wurde, in der aus ökonomischen Gründen auch andere Veranstaltungen stattfinden können, um eine gute Auslastung zu gewährleisten, ändere nichts an dessen Relevanz als wichtige österreichische Sportstätte, so Krist.

"Dem Abgeordneter Brosz ist die Bedeutung durchaus bewusst. Er selbst hat deshalb ja wiederholt dafür plädiert, dass sogar die laufenden Betriebskosten für das Zentrum gefördert werden sollten", erinnert der Sportsprecher. Auch sei es Brosz sicherlich bekannt, "dass alle Förderverträge mit Experten auf Basis geltender Gesetze und in engster Abstimmung mit dem Finanzministerium" erarbeitet wurden. "Derart haltlose Vorwürfe seitens des Abgeordneten Brosz sind überflüssig. Und in den der Öffentlichkeit bisher bekannten Auszügen aus dem Rechnungshof-Rohbericht findet sich meines Wissens keinerlei Kritik am Vorgehen des Ministeriums oder des Sportministers." (Schluss) sc/mb

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