NEOS: Einschränkung des Gewinnfreibetrages trifft Vorarlberger Wirtschaftstreibende

Loacker sieht Landeshauptmann Wallner in der Verantwortung

Wien (OTS) - Die Bundesregierung plant den Gewinnfreibetrag für Unternehmer_innen massiv einzuschränken. Der Gewinnfreibetrag soll in Zukunft nur dann geltend gemacht werden können, wenn damit Realinvestitionen im Zusammenhang stehen. NEOS Sozialsprecher Gerald Loacker kritisiert, dass damit einer der wichtigsten Möglichkeiten der betrieblichen Altersvorsorge für Selbständige ersatzlos gestrichen wird.

"Statt das Unternehmertum zu fördern, plant die Regierung einen neuerlichen Angriff auf die Unternehmen in Österreich. Die Beschränkung des Gewinnfreibetrages wird insbesondere Klein- und Mittelunternehmen treffen ", so der Vorarlberger Nationalratsabgeordnete Gerald Loacker. "Anstatt Unternehmerinnen und Unternehmer zu entlasten, verbaut sie ihnen Möglichketen der Altersvorsorge. Das wird unternehmerisches Engagement mit Füßen getreten."

Loacker sieht in der Regelung vor allem Klein- und Mittelunternehmen benachteiligt und verweist auf die kleinstrukturierte Unternehmenslandschaft in Vorarlberg.
"Über 83 Prozent der Unternehmen in Vorarlberg haben weniger als neun Beschäftigte. Ob Landeshauptmann Wallner bei der Ausverhandlung des Regierungsprogramms an die Folgen für Vorarlberg gedacht hat, muss angezweifelt werden. Denn gerade in Zeiten steigender Arbeitslosigkeit wäre die Regierung gut beraten nicht einen der wichtigsten Jobmotoren unseres Landes weiter zu belasten", schließt Loacker.

Rückfragen & Kontakt:

Lukas Schrattenthaler - NEOS Pressesprecher
mobil 0446 4606072
mail presse@neos.eu

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEK0001