FPÖ: Strache präsentiert EU-Kandidatenliste

Doppelspitze mit Mölzer und Vilimsky

Wien (OTS) - FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache präsentierte heute in einer Pressekonferenz die gestern vom Bundesparteivorstand einstimmig beschlossene Kandidatenliste für die EU-Wahlen am 25. Mai 2014.

Angeführt wird die Liste von Andreas Mölzer und Harald Vilimsky. An dritter Stelle kandidiert Franz Obermayr. Auf Platz 4 folgt Mag. Dr. Georg Mayer, auf 5 Dr. Barbara Kappel, dann Sepp Hintermayer, Karin Berger, Nadja Benda, Mario Jaksch, Dr. Reinhard Bösch, Mag. Roman Haider und auf Platz 12 Mag. Dietmar Holzfeind. Der Wahlvorschlag muss bis 11. April 2014 eingebracht werden und ist auf 42 Bewerber (pro Partei) begrenzt. In Österreich werden 18 der 751 Sitze des Europäischen Parlaments vergeben.

Die Wahlkampfleitung wird die FPÖ wieder in die bewährten Hände Herbert Kickls legen, kündigte Strache an. "Natürlich würde ich mich freuen, wenn wir bei den EU-Wahlen die 20-Prozent-Marke überspringen, vielleicht besteht sogar die Chance, den Platz zwei oder vielleicht sogar den Platz eins zu erreichen", meinte der freiheitliche Obmann. "Ich glaube, die Chance ist da, dass die Menschen sehen, dass sie mit ihrer Stimme für uns Österreich stärken, gegenüber einem zentralistischen Europa und vor allen Dingen auch gegenüber den Roten und Schwarzen, die heute weiter tun wie bisher. Das wäre auch ein wichtiges Signal den Eurokraten im In- und Ausland gegenüber. Dass sich nämlich die Menschen in der EU nicht mehr alles gefallen lassen."

Strache zeigte sich überzeugt, dass Europas patriotische Freiheitsparteien mit einem großen Erfolg rechnen können. Weltweite Finanzspekulationen, Euro-Krise, wirtschaftliche Probleme und ungebremste Zuwanderung aus kulturfernen Regionen würden eine einschneidende Kurskorrektur notwendig machen. Die Verunsicherung der Menschen führe zu Fatalismus, und die mit der Krise verbundene Instabilität gebe den Nährboden für ohnmächtigen Zorn und unkalkulierbare Wut der betroffenen Bevölkerung ab. "Wir brauchen Maßnahmen, die sich am Wohl und Willen der Völker Europas orientieren", betonte Strache. Es gelte zu verhindern, dass die Eurokraten in Brüssel die schlechte Wirtschaftslage und die Euro-Krise zum Vorwand nehmen, um weitere, höchst undemokratische Zentralisierungsmaßnahmen umzusetzen und damit die Nationalstaaten "tröpfchenweise" ihrer Restsouveränität zu berauben.

Ein gemeinsames Europa könne nur erfolgreich sein, wenn es ein freies Europa sei, ein selbstbewusster, auf Vielfalt gegründeter freiwilliger Zusammenschluss souveräner Vaterländer, erklärte Strache. "Wir Freiheitliche treten daher für ein freies Europa der historisch gewachsenen Völker und autochthonen Volksgruppen ein und lehnen eine künstliche Gleichschaltung der vielfältigen europäischen Sprachen und Kulturen durch erzwungenen Multikulturalismus, Globalisierung und Massenzuwanderung entschieden ab."

Wie Strache betonte, sei Europa nicht auf das politische Projekt der Europäischen Union zu reduzieren. "Wir Freiheitliche bekennen uns zu einem Europa der selbstbestimmten Völker und Vaterländer und zur europäischen Zusammenarbeit nach den Grundsätzen der Subsidiarität und des Föderalismus - für ein "Europa aus freien Menschen und unabhängigen Staaten, das sich als ein Ganzes organisiert", wie es einer der Gründerväter des vereinten Europas, Charles de Gaulle, in einer Rede im Sommer 1947 formuliert hat. Wir Freiheitliche treten für ein Europa ein, das echte Demokratie ermöglicht und den mündigen, freien Bürger respektiert."

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