FP-Guggenbichler: Keine Ausdünnung der Sicherheitsinfrastruktur in Währing - wo sind Häupls 1.000 Polizisten?

Schließungen von Wachzimmern im Bezirk wären ein Akt sicherheitspolitischer Geisterfahrer

Wien (OTS/fpd) - Anfang Feber 2014 sollen die Pläne für weitere Schließungen von Polizeidienststellen in Wien vom Innenministerium bekanntgegeben werden. Nicht vorhandene personelle Konstanz, die geplanten Wachzimmerschließungen, sowie tausende Pensionierungen in den kommenden Jahren nähren die Befürchtung, dass es hauptsächlich zu weiteren Einsparungen im Sicherheitsbereich kommen wird. Berichten zufolge soll auch die Schließung des Wachzimmers in der Währinger Schulgasse betroffen sein. Die Währinger Freiheitlichen sprechen sich strikt gegen die Schließung des Wachzimmers Schulgasse aus. "Sie bedeutet eine negative infrastrukturelle Maßnahme am Sicherheitssektor, da Bettelei, auch der Verkauf von Zeitungen gilt als betteln, Einbrüche in Wohnungen und Garagen im Bezirk keinesfalls rückläufig sind", so der freiheitliche Bezirksobmann LAbg.Udo Guggenbichler.

Polizeipräsenz gilt als Abschreckung für potentielle Täter. Auch bei Verhinderung von Straftaten gibt es vermehrt Handlungsbedarf und es erscheint ineffizient, wenn weitere Dienststellen geschlossen werden. Vor der Nationalratswahl im vergangenen September war von Postenschließungen noch keine Rede gewesen. Guggenbichler: "Ein Schelm, der Böses denkt! Von den von Häupl versprochenen 1.000 Polizisten mehr bis 2015 ist weit und breit keine Spur." Laut einer parlamentarischen Anfragebeantwortung des Innenministeriums wurden im Jahr 2012 im BPK Währing 3.625 Kriminalfälle angezeigt - ein Beweis dafür, dass eine drohende Schließung des Wachzimmers in der Schulgasse Verunsicherung bei der Währinger Bevölkerung sowie auch bei den Exekutivbeamten hervorruft.

"Die propagierte Schließung von Posteninspektionen ist eine sicherheitspolitsche Fehleinschätzung der schwarzen Innenministerin, die es vehement zu bekämpfen gilt, so Guggenbichler abschließend.

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