Familienfragebogen: Diözesen melden mehr als 30.000 Antworten

Vatikan hatte im November zur Vorbereitung auf Bischofssynode im Oktober 2014 Fragekatalog zu Thema Familie/Ehe/Sexualität an Ortskirchen versandt - Allein in Diözese Graz-Seckau langten fast 26.000 Bearbeitungen ein

Wien, 10.01.14 (KAP) Einen starken Rücklauf beim Fragebogen zu den Themen Familie, Ehe und Sexualität melden die österreichischen Diözesen und Einrichtungen auf Anfrage der "Kathpress". Insgesamt wurden der vatikanische Fragenkatalog, der zur Vorbereitung für die Sonderbischofssynode im Herbst an alle nationalen Bischofskonferenzen ausgesandt wurde, und die diözesan erarbeiteten Kurzversionen zu Ehe und Familie mehr als 30.000 Mal ausgefüllt.

Der Vatikan hatte am 5. November 2013 zur Vorbereitung auf die Bischofssynode im Oktober 2014 einen Fragekatalog zum Thema Familie, Ehe und Sexualität an die Ortskirchen aller Länder der Welt versandt. Die 39 Fragen richten sich an die Bischöfe, die gehalten waren, die Fragen bis an die Kirchenbasis weiterzugeben. In der Folge luden alle österreichischen Diözesen die Gläubigen dazu ein, ihre Antworten zum Fragenbogen via E-Mail und Internet einzusenden.

Vor allem die "Online"-Fragebögen stießen auf große Resonanz. Präsentiert werden die Gesamtergebnisse noch im Jänner - vor dem Ad-limina-Besuch (27.-31.1.), in dessen Rahmen die österreichischen Bischöfe die gesammelten Antworten im Vatikan dem Generalsekretariat der Bischofssynode übergeben.

Als großen Erfolg hinsichtlich der Beteiligung wertet die Diözese Graz-Seckau die Familienumfrage. Von der Diözese wurde auf Basis des vatikanischen Originalfragebogens eine leicht verständliche Kurzversion erarbeitet, der sich auch die Diözesen Innsbruck und Gurk-Klagenfurt anschlossen. Von den steirischen Katholiken alleine kamen 14.221 ausgefüllte Kurzfragebögen, davon 9.652 online und 4.569 schriftlich.

Diese Kurzversion wurde ab 20. November 2013 auf der Homepage www.katholische-kirche-steiermark.at publiziert und auch über die Homepages der Diözesen Innsbruck und Gurk-Klagenfurt zugänglich gemacht.

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